Harald Seubert

(vom 07.03.2018)

Mit zusätzlichen Ergänzungen vom 06.09.2020

Harald Seubert aus den Reihen der Evangelikalen und „neuen“ Rechten ist seit September 2017 apl. Professor für Philosophiegeschichte, Mitglied des erweiterten Kollegiums, der Freien Theologischen Hochschule (FTH) Giessen.

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Von 2011 bis 2016 war Seubert Präsident des Studienzentrums Weikersheim, einem Think Tank der neuen Rechten, das sich selbst als „christlich-konservative Denkfabrik“ bezeichnet und 1979 u.a. von dem pensionierten NS-Richter Hans Filbinger (CDU) gegründet wurde.

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Und wie er selbst unter der angegebenen Quelle aufführt, hat er gemeinsam mit Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz das Edith Stein-Lexikon herausgegeben.

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Anmerkung: Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz ist Beiratsmitglied des Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG). Dieser Verein und damit auch Gerl-Falkovitz gehört zu den sog. „Homoumpolern“. Hier wird offen für die „Heilung“ von Homosexualität als „Krankheit“ mittels „Reparativtherapie“ geworben und die „Pädophilenbewegung im Windschatten der Homosexuellenbewegung“ angesiedelt. Dies war nur ein Beispiel ihrer gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, die dieser Verein vertritt.
Gerl-Falkovitz gehört auch zu den Erstunterzeichner*innen der LGBTIQ*-feindlichen Marburger Erklärung (2009), Referentin des Symposiums Demo für Alle (2016) … .

Zurück zu Harald Seubert, der vom 1.10.2004 bis 1.8.2016 für das Magazin Sezession (Herausgeber Götz Kubitschek, Verein für Staatspolitik) geschrieben hat..

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Harald Seubert als Referent für das Institut für Staatspolitik (IfS, 2013).

(5)

Seubert gehört auch zu den Erstunterzeichner*innen der LGBTIQ- feindlichen Marburger Erklärung (2009). Er schrieb 2016/2015 auch für die neurechte Wochenzeitung Junge Freiheit .

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2010 referierte H. Seubert für die extrem rechte Burschenschaft Normannia-Nibelungen im Rahmen der „Bielefelder Ideenwerkstatt“.

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Seubert als Referent für Veranstaltungen des monarchistischen „Preußeninstitut(s) e.V.“

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Anmerkung: Das Preußeninstitut ist ein eingetrager und als gemeinnützig anerkannter Verein. Spenden sind steuerlich absetzbar.

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Harald Seubert als Referent des Symposiums von Demo für Alle (2017)

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(12)

Harald Seubert als Referent anlässlich der Eröffnung des Sonderbestands Lebensrecht in der Bibliothek des Konservatismus (2012).

(13)

Harald Seubert als Autor im Deutschland-Journal (2004) der Staats- und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft (SWG), die in der Vergangenheit den Versuch unternahm den SS-Kriegsverbrecher Erich Priebke begnadigen zu lassen.

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Harald Seubert hat bisher auch für TUMULT geschrieben (Herbst 2016) (15) und auch für den TUMULT-Blog. (18)

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Harald Seubert hat im Mai 2016 einen Beitrag für die Zeitschft MUT mit dem Titel: „Warum das Ende der Geschichte nicht sattfindet und was das heißt – Über das Ende einer These“ verfasst. (17)

Ergänzungen vom 06.09.2020:

2015: Harald Seubert gehört zu den Erstunterzeichner:innen der christlich-fundamentalen Salzburger Erklärung. (19)

2018: Mitautor des Buches: „Rechtes Christentum? Der Glaube im Spannungsfeld von nationaler Identität, Populismus und Humanitätsgedanken“ (Hrsg. Felix Dirsch, Volker Münz, Thomas Wawerka ) erschienen im neofaschistischen Ares Verlag. Zu den Autor:innen gehörte auch Caroline Sommerfeld von der Identitären Bewegung, der neofaschistische Althistoriker David Engels, Martin Semlitsch/Lichtmesz von der Sezession, Felix Dirsch, Stefan Winckler, Matthias Matussek (Deutschland-Kurier, CATO), Volker Münz (AfD), Thomas Wawerka, Lothar Mack und Daniel Zöllner. (23)

Mai 2018: Sein Buch „Frühling des Missvergnügens: Eine Intervention“ erscheint im Ergon Verlag.
Während in der Buchbeschreibung folgendes steht: „Der Verfasser, der viele Jahre hindurch intellektuelle Sympathien mit einem bewussten, intellektuellen Konservatismus äußerte und die vermeintliche Diskurshoheit einer alt gewordenen Neuen Linken harsch kritisierte, formuliert eine entschiedene Absage an die neue Rechte.“ (24) bewegt sich der Autor noch immer in den Reihen von „Neuen“ Rechten und Christlichen Fundamentalist:innen.

2019: Harald Seubert gehört zu den Erstunterzeichner:innen der Petition „Schluss mit dem Gender-Unfug“ initiiert vom Verein Deutsche Sprache (VCDS)

2020: Im evangelikalen Spektrum des  Informationsdiensts der Evangelischen Allianz Deutschland (idea) erscheint ein Artikel von Harald Seubert als Professor für Philosophie, Religions- und Missionswissenschaften an der STH Basel. (20)

August 2020: Publikation für Die Neue Ordnung (herausgegeben vom Institut für Gesellschaftswissenschaften Walberberg e.V.): „Diese Iden des März 2020. Oder „Corona Infernale“. (21)

Anmerkung: 2019 forderte die Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik in einer öffentlichen Stellungnahme auf Publikationen in „Die Neue Ordnung“ zukünftig zu verzichten,da diese in ein „populistisches und extrem rechtes Fahrwasser“ geführt worden sei. (22)

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Quellenangaben:

(1) Screenshot vom 07.03.2018; Quelle: https://www.fthgiessen.de/personal/kollegium/harald-seubert.html

(2) Screenshot vom 07.03.2018; Quelle: http://www.dr-harald-seubert.com/vita.html

(3) Screenshot vom 07.03.2018; Quelle: http://www.dijg.de/paedophilie-kindesmissbrauch/normalisierung-allianzen-lobby/

(4) Screenshot vom 07.03.2018; Quelle: https://sezession.de/?s=%22harald+seubert%22&post_type=post

(5) Screenshot vom 07.03.2018; Quelle: https://staatspolitik.de/chronik-2013/

(6) Screenshot vom 07.03.2018; Quelle: https://jungefreiheit.de/service/archiv/ unter Angabe des Suchbegriffs „Harald Seubert

(7) Screenshot vom 07.03.2018; Quelle: http://normannia-nibelungen.de/page/wir-ueber-uns/vortraege.php

(8) Screenshot vom 07.03.2018; Quelle: http://www.preusseninstitut.de/

(9) Screenshot vom 07.03.2018; Quelle: http://www.preusseninstitut.de/Vera.htm

(10) Screenshot vom 07.03.2018; Quelle: http://www.preusseninstitut.de/Satz.htm

(11) Screenshot vom 07.03.2018; Quelle: https://demofueralle.wordpress.com/symposium/symposium-2017/

(12) Screenshot vom 07.03.2018; Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ry5yGLHVXnM&t=22s

(13) Screenshot vom 07.03.2018; Quelle: https://www.bdk-berlin.org/in-eigener-sache/bibliothek-des-konservatismus-beginnt-kooperation-mit-stiftung-ja-zum-leben/

(14) Screenshot vom 07.03.2018; Quelle: http://www.deutschlandjournal.de/Deutschland_Journal_-_Jahresau/Deutschland_Journal_-_Jahresau/deutschland_journal_-_jahresausgabe_2004.html

(15) http://www.tumult-magazine.net/herbst-2016/, zuletzt abgerufen am 06.04.2018
Harald Seuberts Text trägt den Titel: „In virtuellen Netzen„.

(16) Screenshot vom 06.04.2018; http://www.tumult-magazine.net/sommer-2016/

(17) http://mut-verlag.de/produkte/, zuletzt abgerufen am 07.04.2018

(18) https://www.tumult-magazine.net/post/harald-seubert-meine-generation-bruchst%C3%BCcke-einer-identit%C3%A4t-i, zuletzt abgerufen am 02.03.2020

(19) https://www.ikbg.net/pdf/Salzburger-Erklaerung-Kurzfassung.pdf, zuletzt abgerufen am 05.09.2020

20) http://www.ideaschweiz.ch/frei-kirchen/detail/was-ist-unfehlbar-113681.html, zuletzt abgerufen am 06.09.2020

21) web.tuomi-media.de/dno2/Dateien/NO420-2.pdf, zuletzt abgerufen am 06.09.2020
(http://web.tuomi-media.de/dno2/index.php#gsc.tab=0)

22) http://www.christliche-sozialethik.de/wp-content/uploads/2019/03/Ag-CSE_Die-Neue-Ordnung_Erklaerung_Pressetext.pdf

23) https://www.ares-verlag.com/product/rechtes-christentum/, zuletzt abgerufen am 06.09.2020

24) https://www.amazon.de/Fr%C3%BChling-Missvergn%C3%BCgens-Intervention-Bibliotheca-Politikwissenschaft/dp/3956503880/ref=sr_1_6?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=harald+seubert&qid=1599465722&s=books&sr=1-6, zuletzt abgerufen am 06.09.2020