Ulrike Ackermann

Prof. Dr. Ulrike Ackermann, Mitautorin des Buches von Norbert Lammert und Joachim Klose „Balanceakt für die Zukunft – Konservatismus als Haltung“ lehrte bis 2014 sie an der Heidelberger Universität Politische Wissenschaften mit dem Schwerpunkt „Freiheitsforschung und Freiheitslehre“

Seit 2009 ist sie Direktorin des von ihr gegründeten John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung e.V., dessen Trägerverein als gemeinnützige Körperschaft anerkannt ist (1) und den marktradikalen oder libertären zugeordnet werden kann.

Zu den Kooperationspartner*innen des „Instituts“, einem eingetragenen Verein, gehören die CDU-nahe Konrad Adenauer Stiftung, die Hayek Gesellschaft, die FDP-nahe Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit, die zu den Substanziellen Förderer des Institutes gehört.

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In der Zeit von 2006 bis 2014 hat sie eine Reihe von Beiträgen für den islamfeindlichen und rassistischen Blog Achse des „Guten“ geschrieben (3)

Ihr 2008 erschienenes Buch „Eros der Freiheit“ wurde von der FDP gesponsert. In diesem Buch wird deutlich, dass Ackermann den Sozialstaat als die schlimmste Ausprägung von „Vater Staat“ versteht. (4)

Womit auch klar sein dürfte, wo sie politisch einzuordnen ist, bei den Staatenhassenden, den Marktradikalen oder den Libertären.

2011: In einem Artikel für die NZZ schreibt sie über vermeintliche „ökologische Umerziehungsprogramme“, setzt links und rechts gleich und denkt darüber nach, dass der ideale und glückliche Mensch, der herangezogen werden soll, politische Korrekt sei, dem Islam und anderen Religionen gegenüber offen gestimmt sei und sein Autor zugunsten des Klimas abgeschafft habe.

Abgesehen davon, dass „politische Korrektheit“ ein Kampfbegriff von „neuen“ und extremen Rechten ist, bezeichnete sie diejenigen, die zurecht vor der bevorstehenden Klimakatastrophe warnen, als Tugendwächter und Ideologen und verwendete die Bezeichnung Ökodiktatur.

Hier ein Zitat aus ihrem Artikel mit der Zwischenüberschrift: „Stark, aber schlank

„Wir brauchen keine Tugendwächter und Ideologen, die die Angst vor der Klimakatastrophe schüren und eine Moral daraus stricken, vor der die Vernunft keine Chance hat. Wir brauchen hingegen einen starken, aber schlanken Staat, der seinen ordnungspolitischen Aufgaben nachkommt und der Versuchung, der bessere Unternehmer sein zu wollen, widersteht. Einen Staat, der sich in seiner Interventionslust zurückhält und dafür sorgt, dass verfasste Regeln eingehalten werden. Der als Rechtsstaat die innere und äussere Sicherheit der Bürger garantiert und sich jeglichen Übergriffs auf das private Leben und die individuellen Freiheiten seiner Bürger enthält. Einen Staat also, der sich seiner Neutralität bewusst ist und weder Recht noch Politik moralisiert. Der gerade kein Tugendwächter, Erzieher und Moralapostel ist. Einen Staat also, der die Grundversorgung und das Existenzminimum seiner Bürger garantiert, für Chancengleichheit sorgt, aber die Eigeninitiative seiner Bürger gerade nicht in paternalistischer Fürsorge erstickt.“ (9)

2015: Ackermann bezeichnet Pegida (rassistisch, islamfeindliche und extrem rechts) als eine „islamkritische Bewegung“, deren Demonstratioen als Signal gesehen werden sollten für „eine breit geführte öffentliche Debatte über den Islam – zumal in seiner politischen Gestalt –, über die Einwanderung. Ja, mehr noch über all das, was uns die westlichen Freiheiten wert, wie und von wem sie bedroht sind – und wie wir sie verteidigen müssen.” (10)

2015: Auffällig ist auch ihr islamfeindlicher Rassismus, der seinen Ausdruck findet in Sätzen wie z.B. „Im Westen steht das Individuum im Mittelpunkt – im Islam das Kollektiv“ oder durch die Gleichsetzung von Islam und Islamismus. (11)

2016: Unterstützerin d. Aufruf/Petition Gegen die Vollverschleierung von Frauen/Gesicht zeigen: in der Demokratie – in Europa – in Deutschland! (5)

2016: U. Ackermann gründet gemeinsam mit Alfred Grosser, Barbara Zehnpfennig, Werner J. Patzelt und den Philosophen Hermann Lübbe, Walter Schmitz, Walter Schweidler und Hans-Dieter Zimmermann das Zentrum für Gesellschaftlichen Zusammenhalt und Integration e.V., dessen Vorsitzender Joachim Klose ist, der Mitherausgeber des Buches. (8)

Anmerkung: Auffällig ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass neben Zehnpfennig weitere 6 Buchautor*innen (Ackermann, Zehnpfennig, Patzelt, Lübbe, Schmitz und Schweidler, plus Joachim Klose der Mitherausgeber) eng mit dem Zentrum für Gesellschaftl. Zusammenhang und Integration verbunden sind.

7 Personen aus diesem Verein schreiben für das Buch und sind  nachweislich miteinander persönlich bekannt, verbunden oder sogar eng miteinander befreundet.

2017: Gastbeitrag für Tichys Einblick: „Neue Köpfe braucht das Land“. (6)

Aktuell schreibt sie z.B. für das libertäre Online-Politikmagazin Novo Argumente für den Fortschritt, zuletzt im September 2019. (7)