Jörg Baberowski

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Der deutsche Historiker Jörg Baberowski, Mitautor im Buch von Norbert Lammert und Joachim KloseBalanceakt für die Zukunft – Konservatismus als Haltung„, ist seit 2002 Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Geführt wird er als Fachbeirat der Bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts (1), einer Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

 

2015 fungierte Baberowski als Referent für die Bibliothek des Konservatismus, einem Think Tank „neuer“ Rechter

2016 hielt er als Referent einen Vortrag für die Konrad-Adenauer-Stiftung

Mittlerweile gehört er zu den CATO-Autor*innen und neben Vera Lengsfeld, Matthias Matussek (Cato, Unterzeichner der Erklärung 2018, Autor für TUMULT…), Jürgen Fritz (Betreiber des extrem rechten Jürgen Fritz Blogs) und David Berger (Betreiber des Blogs Philosophia Perennis…) … zu den Unterstützer*innen der rechten Stiftung Demokratieprojekt für eine freiheitlich demokratische Gesellschaft. (3)

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2019:  Interview mit KenFM (24.11.2019) . (5)

Laut Urteil des Kölner Oberlandgerichts (Aktenzeichen 28 O 324/16) darf Baberowski als rechtsradikal und rassistisch bezeichnet werden. (2)

Andreas Fischer-Lescano schrieb im Juni 2017 für die Frankfurter Rundschau über den Historiker Baberowski, bei ihm verschmelze „wissenschaftliches ?uvre und tagespolitische Äußerungen zu einem Amalgam rechtsradikaler Kritik, das durchsetzt ist von geschichtsrevisionistischen und nationalistischen Motiven.“ (6)

In diesem ausführlichen Artikel begründete Fischer-Lescano dies u.a. wie folgt:

„Baberowskis Revisionismus äußert sich zunächst in seiner Rehabilitierung von Ernst Nolte. Im Februar 2014, ein Jahr vor Erscheinen seines Buches „Räume der Gewalt“, verteidigte Baberowski in einem Interview mit dem „Spiegel“ Nolte. Nolte, sagte Baberowski damals, „wurde Unrecht getan. Er hatte historisch Recht.“ Baberowski bezog sich hier auf Noltes Leugnung der Singularität des Holocaust. Jürgen Habermas hatte diese Leugnung 1986 zum Anlass für den Historikerstreit genommen und Ernst Nolte genau das vorgeworfen, für das Baberowski ihn nun historisch rehabilitieren möchte: Geschichtsrevisionismus.“

Anmerkung: Wir möchten an dieser Stelle allen nahelegen den Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 11.06.2017 über Jörg Baberowski „Die Selbstinszenierung eines Rechten“ zu lesen. In diesem Artikel kommt nämlich das gesamte Ausmaß von Baberowskis extrem rechten Ansichten zum Ausdruck, das den Rahmen dieses Eintrag sprengen würde. Denn so viel Verständnis für Nazigewalt, so viel Verachtung gegenüber Geflüchteten, zuzüglich Geschichtsrevisionismus und Verharmlosung des Holocaust sind für gewöhnlicherweise bei Neonazis anzutreffen.

Wir haben es hier also mit einem Historiker zu tun, der an KEINER Universität forschen und lehren sollte, einem Antisemiten, einem Rassisten, einem Geschichtsrevisionisten dem die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) eine zusätzliche Publikation ermöglicht hat.

Und das wiederum sagt sehr viel über Norbert Lammert und Joachim Klose, die beiden Herausgeber, und die Konrad-Adenauer-Stiftung aus.