Netzwerk Wissenschaftsfreiheit Teil 4

Dieser Beitrag steht mit allen Grafiken und Screenshots auch im Archiv zur Verfügung

Ein Plädoyer für’s hinschauen und beobachten mit einem Beispiel aus der Quantenmechanik.

1935 versuchte Erwin Schrödinger mit dem Gedankenexperiment „Schrödingers Katze“ die begrifflichen Schwierigkeiten der Quantenmechanik zu illustrieren.

In dem erdachten Experiment wird eine Katze in einen undurchsichtigen Kasten gesperrt. In diesem Kasten befindet sich zusätzlich ein Fläschchen mit einem tödlichen Gas, das über einen komplizierten Mechanismus genau dann zertrümmert wird, wenn ein radioaktives Präparat zufällig ein Alphateilchen aussendet.

Foto des Gedankenexperiments. Zu sehen ist eine Katze, daneben ein Fläschchen und ein Messgerät.

[1]

Damit wollte Schrödinger ein Paradoxon beschreiben. Einen Zustand in dem die Katze gleichzeitig sowohl lebendig als auch tot ist. Dieser Zustand bleibt so lange bestehen, bis der Kasten geöffnet wird.

Solange der Kasten also nicht geöffnet wird und solange keine_r hineinschaut, kann die Katze zwei Zustände gleichzeitig annehmen.

Sie kann sowohl lebendig sein als auch tot. [2] Im selben Moment. Wie gesagt es war ein Gedankenexperiment aus der Welt der Quantenmechanik/Quantenphysik.

Wie komme ich darauf und was ich will ich damit überhaupt sagen?

Denn immerhin dürfte auch ohne dieses Experiment allen klar sein, dass Menschen und auch Tiere nicht gleichzeitig zwei unterschiedliche Zustände annehmen können.

Im übertragenen Sinne will ich sagen, keine Person kann zum selben Zeitpunkt Misogyn und Feminist_in zum Beispiel sein oder Antirassist_in und Rassist_in, also zum selben Zeitpunkt zwei unterschiedliche Zustände annehmen.

Womit ich bei meinem ersten Beispiel angekommen bin, dass das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit betrifft.

Der Historiker Dr. Guido Hitze, der diesem Netzwerk angehört, hat 2005 und 2007 nachweislich jeweils einen Vortrag für die extrem rechte Alte Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn gehalten.

Anmerkung: In den Räumen dieser Burschenschaft wurde 2014 die neofaschistische Messe Zwischentag ausgerichtet.

Hitze hält Vorträge für die Konrad-Adenauer-Stiftung und ist aktuell stellvertr. Vorsitzender des XII. Stiftungsrat der Stiftung Haus Oberschlesien, dessen Träger die Landsmannschaft der Oberschlesier ist. [3]

2020 wurde Hitze Leiter der Landeszentrale für politische Bildung NRW.

Im selben Jahr, also 2020, fand er lobende Worte für NRWeltoffen und ihr Engagement gegen Diskriminierung und Rassismus [4]

Bild

und doch macht er aktuell gemeinsame Sache mit Ulrike Ackermann, Wolfgang Krämer, Jörg Baberowski , Elmar Nass… , die alle dem Netzwerk Wissenschaftsfreiheit angehören.

Mensch könnte also annehmen, dass Hitze gelogen, getäuscht, also sich verstellt hat, aber darauf will ich nicht hinaus. Deshalb bitte ich um einen Moment der Nachsicht und um Geduld.

Denn zuvor noch einige Infos über Prof. Dr. Britta Bannenberg, Rechtswissenschaftlerin und Kriminologin der Justus-Liebig-Universität Gießen, die bisher noch nicht einschlägig in Erscheinung getreten ist. Auch sie hat auch dem Netzwerk angeschlossen.

2020 wurde sie zur Preisträgerin des Bund Deutscher Kriminalbeamter erklärt [5] und ist seitdem auch im wissenschaftlichen Beirat des BDK vertreten. [6]

Bannenberg ist aber auch Mitautorin der Sammelschrift „Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus“ (Schriften der Generalstaatsanwaltschaft Celle) hrsg. von Frank Lüttig und Jens Lehmann. [7]

Ein Screenshot, der die Angaben im Text bestätigt.

Bannenberg, die über extrem rechte Netzwerke, über extreme Rechte und über Rechtsterrorismus geschrieben hat, hat sich einem Netzwerk angeschlossen, dem extreme Rechte angehören. ???

Das belegt u.a. die Tatsache, dass 47 Mitstreiter_innen, die sich dem Netzwerk Wissenschaftsfreiheit Netzwerk angeschlossen haben, gleichzeitig 2020 den rechten Appell für freie Debattenräume erst-/unterzeichnet haben.

Dieser Appell wurde von Gunnar Kaiser und Milosz Matuschek initiiert. Über die Initiatoren muss hier nichts mehr gesagt werden, denn sie sind bereits einschlägig bekannt.

Aber was hat die Quantenmechanik bzw. Schrödingers Katze mit dem Netzwerk Wissenschaftsfreiheit zu tun bzw. was können „wir“ von der Quantenmechanik lernen?

Die Antworten sind schnell formuliert und liegen buchstäblich auf der Hand.

1. Keine Person kann gleichzeitig zwei Zustände einnehmen.

2. Ein Zustand dazwischen, also zwischen lebendig sein und tot sein oder zwischen rassistisch sein und nicht rassistisch sein, zwischen misogyn und es nicht zu sein, gibt es nicht. D.h. kein lebendiger Mensch kann dazwischen oder nichts sein und ein bisschen Rassismus/Misogynie, als Zustand dazwischen, gibt es eben auch nicht.

3. Manchmal wird der Anschein geweckt oder behauptet, es gäbe diesen Zustand von Neutralität also den, der nicht das eine ist und das andere auch nicht.

Doch das stimmt nicht. Denn spätestens beim genauen hinschauen offenbart sich das eine oder das andere und das kann durchaus elendiglich sein. Womit ich auf das Netzwerk zurückkommen möchte.

Denn wenn es etwas gibt, dass die Quantenmechanik und Schrödingers Katze „uns“ lehren können, dann, dass sobald ein_e Beobachter_in den Kasten öffnet, sich der Zustand der Katze entscheidet, d.h. wer beim Netzwerk genau hinschaut, wird erkennen was es ist.

Dieser Beitrag möchte deshalb als ein Plädoyer verstanden werden genau hinzuschauen, um den jeweiligen Zustand erkennen zu können und das betrifft eben auch Organisationen, Netzwerke, Einzelpersonen, die bürgerlich mittig erscheinen, also auf den ersten oder zweiten Blick nicht unbedingt gefährlich wirken, sondern vielleicht indifferent oder „neutral“ oder verlogen … .

Denn je mehr Wissenschaftler_innen, die bisher noch nicht in Erscheinung getreten sind, sich dem Netzwerk anschließen, am 09.03.2021 wurden bereits 221 Mitstreiter_innen angegeben, also 22 mehr, desto mehr verwischen sich die Kontouren.

Mehr dazu hier

Netzwerk Wissenschaftsfreiheit – ein Thread

Ein Beitrag über das rechte/protofaschistische Netzwerk Wissenschaftsfreiheit und die neuen Mitstreiter_innen.

Am 5.3.2021 veröffentlichte das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit weitere Wissenschaftler_innen, die sich dem Netzwerk angeschlossen haben. Mittlerweile sind es 199. Angegeben werden 200, doch ein Name wird doppelt aufgeführt.

Im Zeitraum 23.2. bis 5.3. sind also weitere 69 dazugekommen und es gibt auch Personen, die nicht mehr aufgeführt werden. 4 gehören nicht mehr dazu.

Neu hinzugekommen ist z.B. Dr. Michael Feldkamp, der seit 2000 verantwortlicher Redakteur des für den Deutschen Bundestag herausgegebenen Standardwerkes Datenhandbuch zur Geschichte des Deutschen Bundestages ist.

Er hat vertretungsweise unter anderem als Ghostwriter und Redenschreiber gearbeitet und war 2017 persönlicher Referent für Johannes Singhammer (CSU).

Feldkamp publizierte für das eingestellte extrem rechte Magazin MUT und für CATO.

Von der katholischen Hochschule NRW ist Prof. Dr. Heinz Theisen vertreten. Er ist als Buchautor bekannt geworden, stellte seine Publikation in der Bibliothek des Konservatismus, einem Think Tank „neuer“ Rechter, vor, publizierte für MUT und für TUMULT.

Auch mit dabei ist die Historikerin Dr. Anne Martin, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig [1] und ihre Kollegin Dr. Kerstin Langwagen, Leiterin der Abteilung Objektdisposition Leipzig des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig. [2]

Dem rechten Netzwerk hat sich auch der Leiter der Landeszentrale für politische Bildung NRW Dr. Guido Hitze angeschlossen. Er hat einen unglaublichen Spagat hingelegt om einstigen Referenten für die extrem rechte Burschenschaft der Alte Breslauer Burschenschaft der Ratzeks zu Bonn zu einem Vertreter, er 2020 lobende Worte für die Klingenstadt Solingen gefunden hat und für ihren Einsatz gegen Rassismus und Diskriminierung. Worte, die, wie sich spätestens jetzt zeigt, wertlos gewesen sein dürften.

Aber jetzt ist er da wo er hingehört, beim rechten/protofaschistischen Netzwerk Wissenschaftsfreiheit, dem sich auch der Statistikprofessor Walter Krämer vom Verein Deutsche Sprache angeschlossen hat. Er wird vorgestellt als Ökonom der TU Dortmund.

Krämer schreibt u.a. für die Achse des „Guten“ und wenn ihm danach ist, dann hängt er auch schon einmal ein Hitler-Zitat oder eine widerliche Greta Thunberg-Karrikatur in seinen Schaukasten in der TU Dortmund. Konsequenzlos. Versteht sich.

Auch mit dabei ist der Historiker Prof. Dr. Lothar-Frank Kroll von der TU Chemnitz. Er gehört zum wissenschaftlichen Beirat der Werner-Bergengruen-Gesellschaft und hält z.B. Vorträge für die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS).

Unvergessen auch seine Referententätigkeit für das Institut für Staatspolitik (IfS) bzw. für das „Berliner Kolleg“ oder seine Mitarbeit an der von Caspar von Schrenck-Notzing herausgegebenen Reihe „Studien und Texte zur Erforschung des Konservatismus“ (STEK).

Von der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar, einer katholischen Hochschule in freier Trägerschaft der Pallotiner mit dem Rang einer Universität, ist Prof. Dr. Franziskus von Heeremann vertreten.

Für sein jahrzehntelanges Engagement für „benachteiligte“ Menschen im Libanon wurde von Heeremann im Juni 2020 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. [3]

Er ist einer von 11 Personen aus dem Bereich Theologie/Religion. 21 Politolog_innen haben sich angeschlossen, 24 stammen aus dem Bereich Philosophie, 30 sind Historiker_innen und 28 sind Jurist_innen.

Nicht erst seit dem 05.03.2021 ist Michael Elsfeld Mitglied des Netzwerks. Er ist gleichzeitig Mitglied der Leopoldina. Am 21.02.2021 stellte er sich als Interviewpartner Mutigmacher TV (Coronaleugner_innen) zur Verfügung.

In diesem Interview ging es u.a. um die Frage „Wie alternativlos sind die Corona-Maßnahmen?[4] In einem offenen Brief protestierte Elsfeld im Dezember 2020 gegen die Empfehlung der Leopoldina eines harten Lockdowns. [5]

Dieses Protestschreiben wurde von der anthroposophischen Akanthos-Akademie veröffentlicht.

Laufpass, das Magazin für Nachdenkliche in bewegten Zeiten, erwies auf sein Interview mit Mutigmacher e.V. und widmete Elsfeld einen ganzen Artikel mit dem Titel: „Ein Leopoldina-Experte packt aus“. [6]

Er, gemeint ist Elsfeld, spricht also Personen/Magazine/Organisationen an, die hinter der Pandemie Strippenzieher erahnen und Artikel von Personen, die auch für Rubikon publizieren, veröffentlichen.

Hier, bei Laufpass, werden Texte veröffentlicht, die über das Sterben nach der Impfung berichten oder über „gefährliche Nebenwirkungen der Impfung“, die vom Paul-Ehrlich-Institut ausgeblendet wurden. Der letztgenannte Text erschien zuerst bei wodarg.org.

Hier, bei Laufpass, kamen Elsfelds Ansichten sehr gut an. [7]

Die Mitglieder des Netzwerks Wissenschaftsfreiheit sprechen also ein sehr breites Publikum an. Darunter extreme Rechte, christliche Fundis, Evangelikale, CoroNazis / Coronaleugner_innen, Rechtslibertäre … .

Denn aus diesem Spektrum setzt sich das Netzwerk zusammen.

Es mögen zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch „nur“ 199 Mitglieder/Mitstreiter_innen sein, doch von jeder einzelnen Person geht Gefahr aus.

Sobald die ersten Veranstaltungen stattgefunden haben und das Netzwerk seine Arbeit aufgenommen hat, werden Synergien und Auswirkungen entstehen, die sich nicht mehr rückgängig machen lassen.

Weitere Informationen stehen hier zur Verfügung. Hier werden die Entwicklungen des Netzwerks dokumentiert.

Ein Thread über die Jüdische Rundschau

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Ein Thread über die Jüdische Rundschau.

Die „unabhängige Monatszeitung“ Jüdische Rundschau (JR) erscheint seit Juli 2014 und wird vom Verlag J.B. O. Jewish Berlin Online GmbH (Dahlmannstr. 23, Berlin) herausgegeben.

Screenshot von „Unter Uns“ aus der Jüdische Rundschau. Zu lesen hier: https://juedischerundschau.de/service/juedische-rundschau.html

[1]

Mit der historischen Ausgabe der Jüdischen Rundschau, die von 1902 bis zu ihrem Verbot 1938 in Deutschland erschienen ist, [2] hat diese JR außer dem Namen nichts gemeinsam.

Der Deutschlandfunk berichtete im Juli 2014 die JR wolle konservative, orthodoxe und liberale Strömungen berücksichtigen, um Antisemitismus aufzudecken. [3]

Ob Aufdeckung + Analyse von Antisemitismus allerdings möglich sind, wenn zum Autor:innenkreis Personen gehören, d. zum Teil entweder rassistisch sind oder/+ einen rechten bzw. extrem rechten Hintergrund haben darf allerdings bezweifelt werden.

Denn spätestens seit der 2. Ausgabe der JR fallen die engen Verbindungen zum islamfeindlichen und rassistischen Blog Achse des Guten auf.

Ein Beispiel dafür ist Chaim Noll, der ab Ausgabe 2 zum Autor:innenkreis der JR gehört und für die Achse schreibt. Bereits 2011 hatte er einen Artikel für das neofaschistische Magazin Sezession verfasst

Screenshot von dem Gastbeitrag von Chaim Noll in der Sezession mit Datum 1. August 2011. Text: „Annulierung der Aufklärung Im Mai dieses Jahres kündigte die Alte Synagoge in Essen einen Vortrag von mir an, der den Ärger muslimischer Verbände erregte. Besonders wegen einiger Sätze im Ankündigungstext, die die Alte Synagoge verschickt hatte:“

und er war Redaktionsmitglied und Autor von MUT (Eigenschreibweise). Als Beweis ein Screenshot von den Autor:innen der Januar-Ausgabe 2016. Hier ist nicht Chaim Noll zu finden, sondern u.a. auch als Autor der 2018 verstorbene Herausgeber Bernhard C. Wintzek (NPD).

Screenshot, der die Angaben im Text beweist.

Die Sezession ist bereits allseits bekannt und über mut ist bekannt, dass das Monatsmagazin bis 1983 vom VS, der keine seriöse Quelle ist, als rechtsextrem bezeichnet wurde. Ab 1984 wandelte sich das Magazin und die „Beobachtung“ endete.

Von da an bis zur Einstellung von mut im Juli 2017 war das Magazin Sprachrohr der „neuen“ Rechten.

Fast von an Anfang an als JR-Autor dabei ist Gerd Buurmann. Sein letzter Artikel erschien im Dez. 2020 in der JR. Dieser trug den Titel: „Wie die Democrats mit dem Ku Klux Klan kooperierten und die Republikaner die Sklaverei abschafften“.

Screenshot siehe Text. Zusätzlich enthält der Ausschnitt ein Bild von Barak Obama und Joe Biden. Sie sind von der Seite abgebildet und ihre Lippen sind einander ganz nahe, so dass es aussieht als wollten sich beiden küssen.

In diesem Artikel geht es um seinen Vortrag, der sich mit der Frage befasst „Ist Donald Trump ein guter Präsident?[4]

Buurmann schrieb in der Vergangenheit genau wie Chaim Noll für die Achse des „Guten“ und er schrieb für Tichys Einblick. Zuletzt wurde er auffällig als Erstunterzeichner des rechten Appells für freie Debattenräume.

Seit 2016 schreibt auch Jaklin Chatschadorian, Kuratoriumsmitglied der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung für die JR. Sie ist 2017 aus der CDU ausgetreten, weil: [5]

„Unter dem Deckmantel des Kampfes „gegen Rechts“ haben wir eine CDU-Verteidigungsministerin, die der Bundeswehr in den Rücken fällt und den Ruf unserer Söhne und Töchter (nichts Anderes sind unsere Soldaten) der Lächerlichkeit Preis gibt: Nazis raus, Muslime explizit willkommen und Gender-/Sexseminare als Toleranzübung? Ernsthaft?“

Veröffentlicht hat sie ihre Austrittserklärung aus der CDU als offenen Brief bei der Achse des „Guten“.

In unregelmäßigen Abständen schreibt auch Henryk M. Broder von der Achse für die JR. Broder ist ebenfalls bereits einschlägig bekannt, einerseits weil er 2018 die rassistische Erklärung 2018 unterzeichnet hat, andererseits weil er bereits Referent für die rechten Frauen für Freiheit gewesen ist und 2019 als Referent für die AfD fungierte.

Er, der für die JR schreibt, unterzeichnete erst im letzten Jahr gemeinsam mit der extrem rechten Publizistin Vera Lengsfeld, Dieter Stein (Junge Freiheit), Matthias Matussek, Max Otte … die von Vera Lengsfeld initiierte Petition „Schluss mit dem Mißbrauch des Nazi- und Faschismusbegriffes in der politischen Auseinandersetzung“. [6]

Ebenfalls für die JR schreibt die extrem rechte und transfeindliche Influencerin Anabel Schunke. Zuletzt im Januar 2021. Ihr Artikel trug den Titel: „Wer schützt uns eigentlich vor den „Schutzsuchenden“? [7]

Screenshot siehe Text. Nachzulesen hier: https://juedischerundschau.de/article.2021-01.wer-schuetzt-uns-eigentlich-vor-den-schutzsuchenden.html

Anabel Schunke, die nach Publikationen z.B. für Tichys Einblick und für EMMA, mittlerweile bei der Achse des „Guten“ angekommen ist, hat 2016 „der Bundesrepublik ihre Gefolgschaft gekündigt, weil es keine Obergrenze für Geflüchtete gibt“.

Sie ist übrigens, wie in nachfolgendem Screenshot zu sehen, ist bei der IB so beliebt, dass diese ein Zitat von ihr gleich mit dem Banner der Identitären Bewegung versehen.

Über die Autor:innen der JR gäbe es noch viel zu sagen, ebenso über die Interviewpartner:innen zu denen z.B. Hans-Georg Maaßen, [8] Beatrix von Storch (AfD), [9] Audiatur-Online, [10] gehörten, um hier nur einige Beispiele aufzuführen,

allerdings möchte ich zunächst auf eine Veranstaltung näher eingehen und zwar auf die Preisverleihung für „ehrlichen Journalismus“, die erstmalig 2016 von der JR verliehen wurde.

Der rechte Blog von David Berger Philosophia Perennis berichtete mehrfach darüber und veröffentlichte dazu ein Foto von David Berger gemeinsam mit dem Chefredakteur der JR Simon Akstinat [11] in Kombination mit dem Titel „Jüdische Rundschau: Ein Preis als Kampfansage gegen den Gesinnungsjournalismus“.

Screenshot siehe Text.

Der Laudator der „Preisverleihung“ war übrigens Jan Fleischhauer und unter den Gästen des Abends waren z.B. Alan Posener, Alexander Wendt, Alexander Kissler und Nicolaus Fest (AfD …). [12]

Ein Screenshot von Philosophia Perennis, der die Angaben im Text beweist. Nachzulesen hier: https://philosophia-perennis.com/2016/12/13/juedische-rundschau-ein-preis-als-kampfansage-gegen-den-gesinnungsjournalismus/

Der Herausgeber der Jüdischen Rundschau Rafael Korenzecher, der auch Stifter des Preises ist, sprach in seiner Rede an diesem Abend von einem weithin herrschenden „Gesinnungsjournalismus“ und verwendete damit einen rechten Kampfbegriff.

Was nicht weiter verwundert, wenn mensch den einen oder anderen Text von Korenzecher liest. So schrieb dieser im März 2017´über die „Trump-Beschimpfungs-Lobby“ [13] oder im Juli 2019 über die AfD folgendes:

„Berlin ist nicht Weimar, und die AfD ist nicht die NSDAP. Sie ist eine nationale aber G’ttlob keine sozialistische – auch keine national-sozialistische Arbeiter-Partei. Und eine Mord-Partei ist sie gleich gar nicht.“ [14]

Es dürfte also keine:n überraschen, dass „Dr.“ Rafeal Korenzechers Artikel für die Achse des „Guten“ vom 20.10.2020 mit dem Titel: „Der geköpfte Lehrer: Wo bleibt Steinmeier?“ bei den AfD Freunden Ortenau gut ankam. [15]

Screenshot von einem Post bei FB, der die Angaben im Text beweist. Nachzulesen hier: https://ar-ar.facebook.com/AfDFreundeOrtenau/posts/2805370216456004/

[16]

Die Juden in der AfD begrüßten auf ihrer Webseite die Kolumnistin für die Jüdische Rundschau Laila Mirzo (2017 Gastautorin für Info Direkt (IB nah), 2019 Referentin für die FPÖ …), die den Schritt gewagt habe und für die AfD kandidiere. [17]

Screenshot siehe Text

Die Juden in der AfD bedauerten, dass die mit dem JR-Autoren Chaim Noll angekündigte Veranstaltung in Wiesbaden ausfällt.

Screenshot siehe Text.

Während mit Orit Arfa als angekündigter Referentin für die AfD-Fraktion NRW im Februar 2020 eine weitere Autorin der Jüdischen Rundschau, die Verbindungen zur AfD unterhält, offensichtlich stattgefunden hat.

Arfa gilt als Trump-Anhängerin und hat ihn auch gewählt. [18]

Screenshot von der Ankündigung der AfD Fraktion NRW mit Orit Arfa, Michael Klonovsky, Dr. Vera Kosova (AfD), Markus Wagner (AfD) und Sven W. Tritschler (AfD) als Referenten. Vortragsabend zum Thema „Das antisemitische Israelbild in deutschen Medien“. Veranstaltungsort Landtag NRW am 27.02.2020.

Mit dabei an jenem Abend auch Michael Klonovsky, Mitarbeiter des MdB Alexander Gauland (AfD), der „Merkel jagen will“. [19]

Screenshot siehe Text.

Aber nicht nur die Nähe von Autor:innen der JR zur AfD und zur Achse des „Guten“ fallen auf, sondern auch die des Autoren Carl (Christian) Jancke, der „Monika Maron als neuestes Opfer einer linken „Cancel Culture“ in der JR bezeichnete. [20]

Er publiziert nämlich nicht nur für besagte Achse, sondern auch für den Cicero, das Handelsblatt und z.B. für Die Welt und ist genau wie Henryk M. Broder [21] Mitglied der Hayek-Gesellschaft. [22]

Screenshot siehe Text.

Was übrigens auch kein Einzelfall ist. Denn unter den Autor:innen der Jüdischen Rundschau sind noch weitere Mitglieder oder Referent:innen der Hayek Gesellschaft, dem Zitat: „Mistbeet der AfD“ oder dem „völkisch nationalistischen Sumpf“, [23] z.B. Chaim Noll. [24]

Es dürfte also keine:n überraschen, dass die Jüdische Rundschau, die auch unter Pro Trump einzuordnen ist, wie die Artikel belegen, [25] lobend in der zweiseitigen Grundsatzerklärung der Juden in der AfD (JAfD) erwähnt wird.

Das berichtete der Spiegel bereits 2018. [26]

Zum Abschluss noch ein Beispiel für antimuslimischen Rassismus. Verfasst von Lailo Mirzo (AfD, JR-Autorin) vom Januar 2021: „Demokratie und Islam sind unvereinbar – die Ablehnung des Islam ist kein Rassismus, sondern ein Gebot der Notwehr.[27]

Screenshot der die Angaben im Text beweist. Der Artikel von Laila Mirzo trägt den Titel: „Demokratie und Islam sind unvereinbar – die Ablehnung des Islam ist kein Rassismus, sondern ein Gebot der Notwehr.“

Und damit wäre über die rechte islamfeindliche und rassistische Jüdische Rundschau alles Wesentliche gesagt.

 

Informationen über den Schwangerschaftsabbruch

Hier gibt es Informationen zum Schwangerschaftsabbruch vom Solidaritätskomitee, dass die Informationen, die die Gießener Ärztin Kristina Hänel bisher auf ihrer Website zum Thema Schwangerschaftsabbruch für ihre Patient*innen zu Verfügung gestellt hatte, als pdf’s.

https://solidaritaetfuerkristinahaenel.wordpress.com/2021/01/19/informationen-zum-schwangerschaftsabbruch/

Nachfolgende Informationen über den medizinischen Eingriff, den Schwangerschaftsabbruch, stammen von der Webseite von Pro Familia. Allerdings gilt es zu bedenken, dass nicht nur Frauen schwanger werden können. Die Betreiber:innen dieses Blogs bevorzugen die Bezeichnung ungewollt Schwangere.

https://www.profamilia.de/themen/schwangerschaftsabbruch/

Da dieser Text bisher in nur wenigen Sprachen zur Verfügung steht, empfehlen wir als Übersetzungsprogramm https://www.deepl.com/de/translator

Der Ausschnitt vom Originaltext, der unten in deutscher Sprache zu lesen ist, stammt von Pro Familia und wurde mit dem Google Translator in folgende Sprachen übersetzt.

Deutsch:

„Instrumenteller (Chirurgischer) Schwangerschaftsabbruch

Die gebräuchlichste und schonendste Methode des instrumentellen Abbruchs ist die Absaugmethode (auch Vakuumaspiration genannt). Sie kann in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt werden. Zur örtlichen Betäubung bekommen Sie eine Spritze rechts und links vom Muttermund, dies ist wenig oder gar nicht schmerzhaft. In einigen Praxen wird vor dem Eingriff ein Beruhigungsmittel gegeben, wodurch Sie ein wenig schläfrig werden. Bei der Vollnarkose wird das Betäubungsmittel von einer NarkoseärztIn in die Armvene gespritzt und Sie schlafen während des Eingriffs. Vor einer Vollnarkose sollten Sie 6 Stunden vorher nichts Essen, Trinken oder Rauchen.
Der Gebärmutterhalskanal wird mit Metallstäbchen erweitert. Anschließend wird ein dünnes Röhrchen, das mit einem Absauggerät verbunden ist, durch den Muttermund in die Gebärmutterhöhle eingeführt. Damit werden die Schleimhaut und die Fruchtblase abgesaugt. Der Eingriff dauert fünf bis zehn Minuten. Blutungen und Bauchschmerzen nach der Behandlung sind normal, treten jedoch nicht bei allen Frauen auf.
In manchen Fällen kann es notwendig sein, eine Ausschabung (Curretage) vorzunehmen. Dabei werden die Schleimhaut und die Fruchtblase mit Instrumenten abgetragen.

In der Regel wird ein Schwangerschaftsabbruch ambulant vorgenommen, d.h. Sie können 1-2 Stunden nach dem Eingriff wieder nach Hause gehen. Sie können dann jedoch nicht alleine Auto fahren. Eine Begleitperson kann in den meisten Einrichtungen nach dem Abbruch bei Ihnen sein. Auch bei dieser Methode ist eine ärztliche Nachuntersuchung nach ca. zehn Tagen erforderlich.

Nur bei wenigen Frauen gibt es nach dem instrumentellen Abbruch gesundheitliche Komplikationen. Sie sind am geringsten zwischen der 7. und 9. Schwangerschaftswoche (gerechnet vom ersten Tag der letzten Periodenblutung). In seltenen Fällen kommt es zu Nachblutungen oder Entzündungen, die im Allgemeinen gut behandelt werden können. Falls |starke Blutungen, Schmerzen, Fieber über 38.5° C oder schlecht riechender Ausfluss| auftreten sollten Sie einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen. Wenn eine Entzündung nicht schnell und vollständig auskuriert wird, kann es zu Verklebungen der Eileiter kommen. Dies könnte die spätere Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Sehr selten kommt es zu einer Verletzung der Gebärmutter. In Einzelfällen kann die Schwangerschaft fortbestehen, was einen weiteren Eingriff erforderlich machen kann.

Nach dem Abbruch

Schonen Sie sich nach dem Abbruch, unabhängig von der Behandlungsmethode, da Sie bei Erschöpfung anfälliger für Entzündungen sind. Viele ÄrztInnen empfehlen, dass während der ersten Tage nichts in Ihre Scheide gelangen sollte, um Entzündungen vorzubeugen. Wenn Sie also vorsichtig sein möchten:

  • Benutzen Sie keine Tampons sondern Binden
  • Verzichten Sie auf Geschlechtsverkehr
  • Verzichten Sie darauf, zu baden und zu schwimmen. Duschen und waschen ist erlaubt.

Erleichterung oder Traurigkeit sind normale Gefühle nach einem Schwangerschaftsabbruch. Auch müssen Sie die hormonellen Umstellungen verarbeiten. Psychische Komplikationen sind dagegen sehr selten. Gespräche mit Beraterinnen können hilfreich sein. In den pro familia Beratungsstellen gibt es hierzu Gesprächsangebote.

Was Sie für den Schwangerschaftsabbruch benötigen

Wenn Sie sich für einen Schwangerschaftsabbruch entschieden haben, kommen viele Termine auf Sie zu. Damit Sie nicht unnötige Wege gehen müssen, hier die Formalitäten, die die Praxis benötigt:

  • Bescheinigung über die gesetzlich vorgeschriebene Beratung
  • Blutgruppennachweis falls vorhanden (z.B. alter Mutterpass/ Blutspendeausweis)
  • Krankenkassenkarte und Überweisung
  • Arzthonorar in bar (bei Anmeldung erfragen) oder bei geringem Einkommen Kostenübernahmebescheinigung der Krankenkasse (vorher besorgen)

Der medikamentöse Abbruch mit Mifegyne®

Mifegyne® (Wirkstoffname: Mifepriston) ist ein künstliches Hormon, das in seiner Struktur dem natürlichen Hormon Progesteron ähnelt. Progesteron ist entscheidend an der Entwicklung und Erhaltung der Schwangerschaft beteiligt. Mifegyne® blockiert die Wirkung von Progesteron. Es kommt zu einer Blutung und zum Schwangerschaftsabbruch. Zusätzlich bewirkt Mifegyne® eine Erweichung und Öffnung des Gebärmutterhalses.

36 bis 48 Stunden nach der Einnahme von Mifegyne® muss zusätzlich ein Prostaglandinpräparat eingenommen werden. Prostaglandine fördern die Ausstoßung des Schwangerschaftsgewebes, senken die Blutungsdauer und erhöhen die Wirksamkeit von Mifegyne®.

Bis zu welchem Zeitpunkt ist ein Schwangerschaftsabbruch mit Mifegyne® möglich?

Ein medikamentöser Schwangerschaftsabbruch mit Mifegyne® kommt nur in der frühen Schwangerschaft in Frage, da die Wirksamkeit des Mittels mit fortschreitender Dauer der Schwangerschaft abnimmt. Mifegyne® kann bis zum 63. Tag nach Beginn der letzten Monatsblutung angewendet werden.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass auch beim medikamentösen Abbruch eine gesetzliche Beratung mit anschließender Wartezeit von drei Tagen gesetzlich vorgeschrieben ist. Frauen, die einen medikamentösen Schwangerschaftsabbruch in Betracht ziehen, müssen sich also spätestens am Anfang der neunten Woche nach Beginn der letzten Regel beraten lassen.

Wie wird Mifegyne® angewendet?

Es sind drei Arzt- oder Klinikbesuche erforderlich.

Beim ersten Besuch stellt der Arzt / die Ärztin fest, wie lange Sie schon schwanger sind. In einem persönlichen Gespräch wird geklärt, ob ein medikamentöser Schwangerschaftsabbruch in Frage kommt. Spricht nichts gegen einen medikamentösen Schwangerschaftsabbruch, nehmen Sie unter ärztlicher Aufsicht drei Tabletten Mifegyne® ein. Sie erhalten genaue Hinweise, an wen Sie sich wenden können, falls Probleme (zum Beispiel starke Blutungen) auftreten. Danach können Sie die Klinik oder Praxis verlassen.
Manchmal kommt es bereits am folgenden Tag zur Blutung, in drei Prozent der Fälle wird bereits vor der Einnahme des Prostaglandins das Schwangerschaftsgewebe ausgestoßen. Die meisten Frauen spüren jedoch keine körperliche Veränderung bis zur Einnahme des Prostaglandins.
36 bis 48 Stunden nach der Einnahme von Mifegyne® ist ein zweiter Besuch in der Klinik oder der Praxis erforderlich. Bei diesem Besuch wird das Prostaglandin gegeben. Cytotec® wird bis zum 49. Tag der Schwangerschaft (7. Woche) als Tablette eingenommen, bis zum 63. Tag (8.-9. Woche) werden die Tabletten  vaginal eingeführt.. Danach bleiben Sie etwa drei Stunden unter ärztlicher Beobachtung. Bei den meisten Frauen kommt es während dieser Zeit zum Abbruch, bei jeder vierten Frau aber erst nach mehr als 24 Stunden. Um die Wirksamkeit der Methode zu erhöhen, kann drei Stunden nach der ersten Prostaglandingabe eine zweite erfolgen, wenn bis dahin keine Blutung eingesetzt hat.
Der dritte Klinik- bzw. Arztbesuch (ca. 14 Tage später) dient der Nachuntersuchung, um sicherzustellen, dass der Schwangerschaftsabbruch vollständig erfolgte.

Wie wirksam ist Mifegyne®?

Die kombinierte Anwendung von Mifegyne® mit Prostaglandin führt bei rund 96 Prozent der Frauen zum vollständigen Schwangerschaftsabbruch. Durch eine zweite Prostaglandingabe kann dieser Wert erhöht werden. Wenn es nicht zum Schwangerschaftsabbruch gekommen oder Restgewebe in der Gebärmutter verblieben ist, wird ein zusätzlicher instrumenteller Eingriff erforderlich.

Welche Nebenwirkungen oder Komplikationen können auftreten?

Mögliche Nebenwirkungen sind Unterleibsschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Kreislaufprobleme. Wie bei jedem Schwangerschaftsabbruch kommt es zu Blutungen, die nach der Einnahme von Mifegyne® jedoch bis zu 12 Tage andauern können. In seltenen Fällen machen diese Blutungen eine ärztliche Behandlung erforderlich.

Wann kommt ein Schwangerschaftsabbruch mit Mifegyne® nicht oder nur unter Beachtung besonderer Vorsichtsmaßnahmen in Frage?

Mifegyne® darf nicht angewendet werden,

  • wenn die Schwangerschaft nicht ärztlich bestätigt wurde,
  • wenn die Schwangerschaft länger als 63 Tage besteht (gerechnet ab dem ersten Tag der letzten Regelblutung),
  • bei konkretem Verdacht auf eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter (zum Beispiel Eileiterschwangerschaft),
  • wenn eine Unverträglichkeit von Prostaglandinen vorliegt,
  • bei Allergien gegenüber dem Wirkstoff Mifepriston oder einem anderen Bestandteil von Mifegyne®,
  • bei chronischer Nebenniereninsuffizienz,
  • bei schwerem und unzureichend behandeltem Asthma bronchiale.
  • bei Leber- und Nierenversagen,
  • bei Unterernährung,

Frauen mit einer Blutgerinnungsstörung sollten abklären lassen, ob die Anwendung von Mifegyne® möglich ist. Bei Frauen, die mit Kortison behandelt werden, muss bei Anwendung von Mifegyne® die Dosierung des Kortisons überprüft werden.

Ist die Schwangerschaft trotz Verwendung einer Spirale eingetreten, muss diese vor Einnahme von Mifegyne® entfernt werden.

Wie ist die rechtliche Situation?

Für einen medikamentösen Abbruch gelten die gleichen gesetzlichen Vorschriften wie für einen instrumentellen Schwangerschaftsabbruch, so etwa die Pflicht zu einer Beratung spätestens am vierten Tag vor dem Abbruch (zum Beispiel Beratung am Montag, Abbruch frühstens am Freitag).

Mifegyne® darf ausschließlich in Kliniken oder Arztpraxen gegeben werden, die nach § 13 des Schwangerschaftskonfliktgesetzes zur Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen berechtigt sind.

Was kostet ein Schwangerschaftsabbruch mit Mifegyne®?

Die gesetzlichen Regelungen zur Kostenübernahme bei Frauen, die kein oder nur ein geringes eigenes Einkommen haben, gelten auch bei der Behandlung mit Mifegyne®. Die Kosten bei privater Abrechnung entsprechen denen des instrumentellen Abbruchs. Bei medizinischer oder kriminologischer Indikation übernehmen die Krankenkassen alle Kosten.

Welche Aspekte können bei der Entscheidung für oder gegen einen medikamentösen Abbruch mit Mifegyne® eine Rolle spielen?

Die bisherigen Erfahrungen mit dem medikamentösen Abbruch zeigen, dass für Frauen unterschiedliche Aspekte wichtig sind, beispielsweise:

  • Der Abbruch ist bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Schwangerschaft möglich.
  • Betäubung und instrumenteller Eingriff sind in der Regel nicht notwendig.
  • Eine Verletzungsgefahr der Gebärmutter ist ausgeschlossen.
  • Nach dem 63. Tag darf Mifegyne® nicht mehr eingenommen werden.
  • Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch dauert länger als der instrumentelle Eingriff. Die Blutung kann bis zu 12 Tage andauern.
  • Es besteht eine längere Unsicherheit, ob und wann es überhaupt zu einem vollständigen Schwangerschaftsabbruch kommt.
  • Der medikamentöse Abbruch ähnelt einer Fehlgeburt.
  • Die hier genannten Aspekte und die aktive Rolle der Frau (durch Medikamenteneinnahme) können zu einer anderen psychischen Verarbeitung führen, zum Beispiel zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem Schwangerschaftsabbruch.

Da Sie bereits kurz nach einem medikamentösen Schwangerschaftsabbruch wieder schwanger werden können, sollten Sie so früh wie möglich eine wirksame Verhütungsmethode anwenden.“

Armin Laschet

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Im Rahmen des digitalen Parteitags der CDU am 16.01.2021 wurde der NRW-Ministerpräsident Armin Laschet zum neuen CDU-Vorsitzenden gewählt. Armin Laschet, der Katholischste von allen, die zur Wahl antraten.

Gewonnen hat ein CDU-Politiker, der als potentieller Kanzler auch Evangelikale, christliche Fundis und ebenso Rechte und Rassist*innen ansprechen wird.

Wie und wo, darum geht’s in diesem Thread, der 2014 beginnt Allerdings gilt wie immer: Es sind nur ausgewählte Beispiele und es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit.

2014 fungierte Armin Laschet als Referent für das Institut für Gesellschaftswissenschaften Walberberg e.V. (IfGW)
(nachzulesen hier: https://web.archive.org/web/20180828212927/http:/institut-walberberg.de/index.php?cID=10)

Screenshot, der die Angaben belegt. Siehe Text.

Was so wissenschaftlich klingt, nämlich Institut, ist in Wahrheit ein Verein, „der von Dominikanern und christlichen Laien beider Konfessionen“ getragen wird, ein Verein, der angibt sich seit über 60 Jahren der „sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Forschung auf der Basis der Katholischen Soziallehre“ zu widmen.

Ein Verein, der unter dem Deckmantel des Gemeinwohls, [1]

Text: „Herzlich willkommen! Das Institut für Gesellschaftswissenschaften Walberberg (IfGW) widmet sich seit über 60 Jahren der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Forschung auf der Basis der Katholischen Soziallehre. In Veranstaltungen, Diskussionen, Vorträgen, Publikationen, Kursen, Fortbildungen und Gesprächen setzt es sich mit gesellschaftsrelevanten aktuellen Fragen der Zeit auseinander. Das Institut wird von Dominikanern und christlichen Laien beider Konfessionen getragen. Seine Initiativen und Aktivitäten wenden sich an alle, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet wissen.

Text: Ziele und Aufgaben Das IfGW hat sich zur Aufgabe gemacht, durch Veröffentlichungen, Vorträge, Veranstaltungen, Kurse und Expertengespräche – auch in Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Personen des In- und Auslandes – gesellschafts- und wirtschaftswissenschaftliche Zusammenhänge des Gemeinwesens zu erforschen und damit zur Vertiefung und Weiterentwicklung der Katholische Soziallehre beizutragen. Es verfolgt das Ziel, gerade auch die jüngere Generation im Geiste einer abendländisch-christlichen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung zu formen, indem es zur Besinnung auf die politischen und religiösen Grundlagen des staatsbürgerlichen Zusammenlebens anregt. Das Institut ist dem gelebten Christentum in ökumenischer Gesinnung verpflichtet und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke.

der Gemeinnützigkeit [2] christliche Fundamentalist*innen, Abtreibungsgegner*innen, „neue“ Rechte, „Konservative“, also Protofaschist*innen, und sonstige Menschenfeind*innen einlud und immer noch einlädt

wie z.B.

2017: Werner J. Patzelt (CDU)
2014: Klaus Kelle (WerteUnion, CDU)
2014: Frank Richter
2014: Roland Tichy (Ludwig-Erhard-Stiftung, Herausgeber von Tichys Einblick …)
2014, 2016: Birgit Kelle
2014: Vera Lengsfeld (CDU, Hayek Gesellschaft …)
2014: Hanna-Barbara Gerl Falkowitz
(präferiert Konversionstherapien, LGBTQ-feindlich)
2016: Rainer Wendt (u.a. DPolG)
2009, 2011: Philip Plickert (FAZ, …)
2011: Matthias Matussek
2012: Frank Schäffler (FDP, rechtslibertär …)
2012: Joachim Starbatty
(u.a. Kuratoriumsmitglied der Hayek-Gesellschaft)
2010: Alexander Kissler (Cicero…)
2014: Martin Lohmann (radikaler Abtreibungsgegner)
2014: Martin Mosebach
(der „Gotteskrieger im Tweedjacket“)
2010: Tebartz van Elst
2013: Raphael Bonelli (Opus Dei)
2013, 2014: Mechthild Löhr
(radikale Abtreibungsgegnerin, u.a. CDU, Christdemokraten für das Leben, Bundesverband Lebensrecht)
2014: Wolfgang Ockenfels als Referent, ansonsten häufig Moderator (CDU, Dominikanermönch, Desiderius-Erasmus-Stiftung, Institut für Gesellschaftswissenschaften Walberberg e.V., Herausgeber von Die Neue Ordnung)
2017: Wolfgang Bosbach (CDU, u.a. Referent für Opus Dei und Burschenschaften)
2013: Andreas Lombard (Gründer des Landtverlags, der jetzt zum Manuscriptum Verlag gehört, CATO)
2016: Manfred Spieker
(Juristen-Vereinigung Lebensrecht (JVL), Redaktionsbeirat Institut für Gesellschaftswissenschaften Walberberg e.V., Redner Demo für Alle)
2017: Peter Hoeres

und das nicht nur im Rahmen von Veranstaltungen, sondern auch für die Publikation Die Neue Ordnung, die vom Verein herausgegeben wird und vor dem der Arbeitskreis christliche Sozialethik bereits 2019 gewarnt hat. [3]

Die gesamte Erklärung als Screenshot. Weil es zu viel Text ist, kann dieser hier: http://www.christliche-sozialethik.de/wp-content/uploads/2019/03/Ag-CSE_Die-Neue-Ordnung_Erklaerung_Pressetext.pdf gelesen werden.

In der Vergangenheit schrieben für Die Neue Ordnung u.a. der „furchtbare JuristWilli Geiger, der Nazifreund Carl Schmitt, dem Göring den Titel: „Preußischer Staatsrat“ verliehen hatte, [4] und u.a. Alfred Schickel, der Gründer und Leiter der geschichtsrevisionstischen Zeitgeschichtlichen Forschungsstelle Ingolstadt (ZFI). [5]

Als Armin Laschet im Juli 2014 für die erwähnte Veranstaltung, eine Soiree im Uniclub Bonn, in Kooperation mit der Initiative Pontifex [6] mit Martin Kastler, Volker Resing, Wolfgang Ockenfels, Mareike Bues (Leiterin der Initiative Pontifex) [7] und Nathanael Liminski gemütlich plauderte, war all das bereits bekannt.

Sämtliche Veranstaltungsdaten waren nämlich damals auf der Webseite des IfGW öffentlich einsehbar und sie reichten zurück bis ins Jahr 2006. Abgesehen vom Archiv von Die Neue Ordnung, das noch länger zurückreicht.

So hätte mensch erkennen können, um was für einen Verein es sich handelt.

Interessant ist dabei die Moderatorentätigkeit im Rahmen der Soiree von Nathanael Liminski, der die Generation Benedikt gegründet hat, die 2013 in Initiative Pontifex umbenannt wurde und die sich zum Ziel gesetzt hat das gesamte gesellschaftliche Leben mit dem Evangelium zu durchdringen.

Nathanael Liminski, der Sohn von Jürgen Liminski (Opus Dei), wurde 3 Jahre später, also 2017, Leiter der NRW Staatskanzlei im Kabinett von Armin Laschet. Er wurde sozusagen Laschets rechte bzw. katholizistische Hand.

Hier unten im Bild sind Armin Laschet und sein Strippenzieher Nathanael Liminski zu sehen. [8] Über diesen schrieb der Tagesspiegel Liminski habe „Katholizismus im Blut“, [9] oder „Laschets Kanzlermacher“, wie ihn der pegidahafte Cicero beschreibt.

Foto von Nathanael Liminski und Armin Laschet.

Der 35jährige mögliche zukünftige Kanzleramtsminister, der bis dahin im Hintergrund als Schattenmann der Politik am Erfolg seines Chefs arbeitet. [10]

Armin Laschet wird also zukünftig in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der CDU nicht nur die Interessen des Kapitals vertreten, wie z.B. die von RWE …, sondern auch die von christlichen Fundis, streng gläubigen Katholiken und bibeltreuen Evangelikalen.

Laschet ist katholisch, machte sein Abitur am Bischöflichen Pius-Gymnasium Aachen, war Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und war während seines Studiums Mitglied der katholischen Studentenverbindungen KDStV Aenania Müchen und KDStV Ripuaria Bonn, beide im CV. (https://autonome-antifa.org/?breve7786)

Seine Frau Susanne ist die Tochter von Heinz Malagré, dessen Bruder Kurt dem Opus Dei angehörte.

Laschet ist also im Aachener Klüngel zuhause, wie der Freitag bereits 2019 schrieb und die Tagesschau beschrieb Laschet am 1.10.2020, anlässlich seiner Privataudienz beim Papst, der 2. Übrigens innerhalb von 2 Jahren, als einen, der bekanntlich nach höherem strebe und durch seine Reise zugleich sein außenpolitisches und christliches Profil schärfen könne. [11]

Der katholische Glaube und die christlichen Werte, so schrieb Armin Laschet in seinem Blog, der mittlerweile allerdings komplett verändert worden ist, habe in seiner Familie immer eine große Rolle gespielt. Sein Wunsch sei es immer gewesen, sich einzusetzen für eine bessere Welt. [12]

Und zu dieser „besseren“ Welt gehört ganz offensichtlich die Würdigung von Evangelikalen und christlichen Fundis.

2018 würdigte Laschet in einer Video-Botschaft die Arbeit des Bibelseminars Bonn. [13] Dieses Bibelseminar ist mit den Evangelikalen der Evangelischen Allianz Deutschland (EAD) verbunden.

Screenshot von idea mit einem Foto von Armin Laschet. Dazu noch Text: Ministerpräsident würdigt evangelikale Ausbildungsstätte. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die Arbeit des Bibelseminars Bonn gewürdigt.

Im September 2020 lobte Laschet den Verband Evangelischer Bekenntnissschulen (VEBS). [14]

Der gesamte Text ist hier: https://www.vebs.de/vebs-verband/vebs-aktuelles/detailansicht-verbandnews/nrw-ministerpraesident-armin-laschet-lobt-und-wuerdigt-die-arbeit-der-freien-evangelischen-bekenntni/ zu lesen.

Ein Verband, der sich bereits 2012 zum Kreationismus bekannt hat. D.h. in den angeschlossenen Schulen wird KEINE Evolutionsbiologie gelehrt.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion in der Evangelischen Freikirche Köln-Ostheim erklärte Armin Laschet: „In der Politik gibt es zu wenige Christen. Es tut dem gesamten politischen Spektrum gut, dass sich Christen engagieren.

Ein Textauszug. Die beiden ersten Abschnitte können hier: https://www.politik-c-sh.de/politik-braucht-christen gelesen werden.

Und weiter: Auch aus christlichen Überzeugungen ließen sich grundsätzlich gegensätzliche Meinungen ableiten. Etwa wenn es um den Einsatz des Militärs gehe oder auch um die Aufnahme von Flüchtlingen. [15]

Ein Textauszug. Die beiden Abschnitte können hier: https://www.politik-c-sh.de/politik-braucht-christen gelesen werden und tragen die Zwischenüberschrift: In der Bibel gibt es keinen Stau und Werte in Politik übersetzen.

Die Rede war zwar ans bibeltreue Publikum gerichtet, dürfte aber auch Rassist*innen und Rechte angesprochen haben. Also ein breiteres Spektrum.

Da der Thread schon so weit fortgeschritten ist, komme ich zum Ende.

Sollte also Armin Laschet der nächste Bundeskanzler werden, dann kommt er mit Nathanael Liminski als Kanzleramtsminister im Doppelpack und damit gelangt christlicher Fundamentalismus direkt und ohne Umwege ins Bundeskanzleramt.

Es ist also höchste Zeit christlichen Fundamentalismus, Evangelikale, katholische Rechte und extrem rechten Katholizismus endlich ernstzunehmen.

Ergänzung vom 02.05.2021

Laschet fordert nach der Pandemie eine „Entfesselung der Wirtschaft, keinen Staat, der alles regelt„. [16]

Bild

Laschet fordert eine längere Lebensarbeitszeit [17]

Querdenkende Christen, ein Abtreibungsgegner und ein rechtes Magazin

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1. Auf der Webseite von „Christen im Widerstand“ ist ein verlinktes pdf von einem gewissen „Prof. Dr. med.“ Paul Cullen zu finden, der sich ausführlich über die Gefährlichkeit von Massenimpfungen gegen Sars-Cov-2 geäußert hat.

2. Dabei handelte es sich um einen Gastbeitrag, der bei Tichys Einblick am 10.12.2020 erschienen ist und den Titel trägt: „Ist die Massenimpfung gegen SARS-CoV-2 wirklich eine gute Idee?[1]

3. Querdenkende Christ:innen, ein Abtreibungsgegner, der vor der Corona-Impfung warnt und ein rechtes Magazin. Das ergibt eine sehr gefährliche bzw. brandgefährliche Mischung, die zusammenwächst.

4. Doch der Reihe nach.

5. „Prof. Dr. med.“ Paul Cullen dürfte vielen bereits als Abtreibungsgegner bekannt sein. Er ist 1. Vorsitzender der Ärzte für das Leben (ÄfdL), [2] gehört dem Bundesverband Lebensrecht (BVL) an, [3]

Bild

Bild

Screenshot von der Webseite des Bundesverbands Lebensrecht (BVL). Steht aber alles im Text.

Screenshot von der Webseite des Bundesverbands Lebensrecht (BVL). Steht aber alles im Text.

6. schrieb schon für die „neu“rechte Wochenzeitung Junge Freiheit, für das Deutsche Ärzteblatt (2017), war Redner beim Marsch für das Leben, gehörte zu den Unterstützer:innen der antifeministischen/misogynen Frankfurter Erklärung,

7. war 2019 Teilnehmer einer Auftaktveranstaltung von One Of Us und schrieb im selben Jahr für das „neu“rechte Magazin CATO, wo sich der rechte und misogyne Abtreibungsgegner in dementsprechender Gesellschaft befand. [4]

Screenshot, der Cullens Publikationstätigkeit für CATO belegt. 06/2019 schrieb er einen Text mit dem Titel: „LEBEN Optimierung oder Alptraum?“

Screenshot, der Cullens Publikationstätigkeit für CATO belegt. 06/2019 schrieb er einen Text mit dem Titel: „LEBEN Optimierung oder Alptraum?“

8. Er schreibt aber auch für Die Tagespost, die im September 2020 zu den Medienpartner:innen der rechten 5. Vollversammlung der wahren Schwarmintelligenz gehörte.

Screenshot von den Medienpartner:innen der 5. VV der wahren Schwarmintelligenz: Die Tagespost, Junge Freiheit, eigentümlich frei, The Epoch times, denken erwünscht, the GermanZ

Screenshot von den Medienpartner:innen der 5. VV der wahren Schwarmintelligenz: Die Tagespost, Junge Freiheit, eigentümlich frei, The Epoch times, denken erwünscht, the GermanZ

9. Cullen gehört aber auch zu den Coronaverharmloser:innen und Impfskeptiker:innen.

10. Er ist Facharzt für Laboratoriumsmedizin, Facharzt für Innere Medizin mit Zusatzbezeichnung Infektiologie, klinischer Chemiker und Geschäftsführer des MVZ Labors Münster. Hier werden Blutuntersuchungen durchgeführt. [5]

Screenshot von der Webseite des MVZ Labor Münster mit Foto des gesamten Teams und mit einem Foto von Cullen. Der Rest steht im Text.

Screenshot von der Webseite des MVZ Labor Münster mit Foto des gesamten Teams und mit einem Foto von Cullen. Der Rest steht im Text.

11. Soviel zur Person von Paul Cullen.

12. Die „Christen im Widerstand“ und Pastor Christian Stockmann (Verein Mandelzweig e.V.) gehören zu den Coronaleugner:innen, die gemeinsam mit Querdenken für den „Widerstand“ demonstrierten und mobilisierten. (mehr dazu hier 

13. Pastor Stockmann, so schrieb ich im letzten Jahr, redet auch vom „Ausschalten“, weiß aber nicht wen, glaubt an ein pädophiles Netzwerk und er bereitet sich zusammen mit seiner Frau Dorothea und den 7 gemeinsamen Kindern vor, wenn es sein muss, in den Untergrund zu gehen.

14. In einem Videoauszug verkündete der „fromme“ Querdenker „man müsse Gott mehr gehorchen als den Menschen“.

15. Über Stockmann und die „Christen im Widerstand“ ist damit alles gesagt.

16. Jetzt kommt Tichys Einblick ins Spiel. Ein rechtes Magazin für das schon die rechte Influencerin Anabel Schunke geschrieben hat, der rechtslibertäre MdB der FDP Frank Schäffler,

17. die ehemalige Familienministerin Kristina Schröder (Unterstützerin von Familie in der Krise, SELK …), Philip Plickert (u.a. FAZ), Joachim Steinhöfel von der Achse des „Guten“, um hier nur einige Namen zu nennen.

18. Ein rechtes Magazin, das sich Gedanken darüber macht was der neue US-Präsident Joe Biden bringt. Joe Biden, der alte Konflikte wieder aufflammen lässt, die Trump ausgetreten hatte, so kann mensch hier lesen.

19. Aber es wird noch Übler und zeigt Rassismus, Misogynie und den Hass auf vermeintliche „Linke“.

20. Die Vizepräsidentin Kamela Harris, die Biden ersetzen könnte, bei Tichy ist von „beerben“ die Rede, wird als eine „marxistisch geschulte Linke“ bezeichnet, die „innerhalb der Democrats (…) mit aller Macht die „Identitätspolitik“ durchsetzen“ will und

21. die „zum Hass vor allem gegen Weiße und Männer“ aufruft und „unterschiedliche Bevölkerungsgruppen gegeneinander“ aufhetzt. [6]

Screenshot des gesamten Textes „Was bringt Biden uns?“ nachzulesen hier: https://www.tichyseinblick.de/video/5-vor-12/was-bringt-biden-fuer-uns/

Screenshot des gesamten Textes „Was bringt Biden uns?“ nachzulesen hier: https://www.tichyseinblick.de/video/5-vor-12/was-bringt-biden-fuer-uns/

22. Roland Tichy der Geschäftsführer und Autor von „Tichys Einblick“ ist gut vernetzt,

23. hält regelmäßig Vorträge für die Hayek Clubs, die zur Hayek-Gesellschaft gehören (Zitat: „Das Mistbeet der AfD“ oder „der völkisch-nationalistische Sumpf“) und war von 06/2014 bis 11/2020 Vorstandsvorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung (LES). [7]

24. Die Sonderveröffentlichung der LESWohlstand für Alle- Klimaschutz und Marktwirtschaft“ offenbarte im letzten Jahr das ganze Ausmaß von Tichys Verbindungen und Kontakten auch über die LES,

25. die zu EIKE, zur Hayek-Gesellschaft, dem Institut für Unternehmerische Freiheit oder dem Institut für Gesellschaftswissenschaften Walberberg e.V. führten. Im Screenshot weiter unten sind die Autor:innen aufgeführt.

26. Darunter Boris Palmer (Die Grünen), Wolfgang Ockenfels, Hubertus Knabe, Philip Plickert, Roger Köppel, Werner J. Patzelt (CDU), Frank Schäffler (FDP) … . [8]

Screenshot vom Inhalt des Sonderhefts. Hier sind alle Autor:innen aufgeführt. Es sind leider zu viele Namen, um sie hier alle aufzuführen. Nachgelesen werden können diese alle hier: https://bkramer.noblogs.org/anmerkungen-zur-sonderschrift-der-ludwig-erhard-stiftung/ unter 3) Wer schrieb für die Sonderveröffentlichung

Screenshot vom Inhalt des Sonderhefts. Hier sind alle Autor:innen aufgeführt. Es sind leider zu viele Namen, um sie hier alle aufzuführen. Nachgelesen werden können diese alle hier: https://bkramer.noblogs.org/anmerkungen-zur-sonderschrift-der-ludwig-erhard-stiftung/ unter 3) Wer schrieb für die Sonderveröffentlichung

27. Damit wäre zunächst geklärt in welchem Dunstkreis der Gastartikel von Paul Cullen erschienen ist und wer diesen weiterverbreitet hat.

28. Damit nicht nur klar wird wer diesen Artikel weiterverbreitet und wo er die dementsprechende Wirkung entfalten wird, ist es wichtig zu wissen was für eine Botschaft Cullen vermittelt.

29. Damit geht es dann weiter in Teil 2. So lässt sich ein sehr komplexes Thema in gut verdauliche Häppchen aufteilen.

Teil 2

Ergänzung vom 08.04.2021:

Seit 08.04.2021 gehört Paul Cullen dem rechten Netzwerk Wissenschaftsfreiheit an [Quelle]

Erstunterzeichnende des Appells für freie Debattenräume

Stand 21.09.2020

Abschrift [1]

Milosz Matuschek (Autor, ex-NZZ-Kolumnist, Initiator), Gunnar Kaiser (Schriftsteller, Youtuber, Initiator) in alphabetischer Reihenfolge: Erstunterzeichner

  1. Hamed Abdel-Samad, Politikwissenschaftler und Publizist
  2. Ulrike Ackermann, Professorin, Direktorin John Stuart Mill Institut
  3. Arend Agthe, Regisseur, Mitglied Dt. Filmakademie
  4. Judith Al-Bakri, Schauspielerin/Autorin
  5. Nagih Al-Obaidi, freier Journalist
  6. Andreas Altmann, Reporter, Reiseschriftsteller
  7. Götz Aly, Historiker und Publizist
  8. Prinz Asfa-Wossen Asserate, Publizist und Unternehmensberater
  9. Jörg Baberowski, Historiker und Gewaltforscher
  10. Petra Johanna Barfs, Bildende Künstlerin
  11. Christoph Baumann, ehem. Präsident „Jungfreisinnige“ des Kantons Zürich
  12. Ulrike Bause, Karikaturistin
  13. Jens Berger, Redakteur NachDenkSeiten.de, Buchautor
  14. Michael Beleites, studierter Landwirt, Umweltbewegung DDR
  15. Sucharit Bhakdi, Arzt, Professor
  16. Georges Bindschedler, Unternehmer, Verwaltungsratspräsident „Schweizer Monat“
  17. Marianne Bäumler, Journalistin
  18. Michèle Binswanger, Journalistin, Tagesanzeiger
  19. Norbert Bolz, em. Professor für Medienwissenschaft, TU Berlin
  20. Heidi Bohley, Bürgerrechtlerin und Publizistin
  21. Tom Bohn, Autor, Regisseur
  22. Raphael M. Bonelli, Psychiater und Autor
  23. Ralf Bönt, Schriftsteller
  24. Markus Böker, Schauspieler, u.a. „Die Rosenheimcops“
  25. Bruno Binggeli, Astronom und Autor
  26. Matthias Bröckers, Mitgründer der taz, Journalist und Buchautor
  27. Hans Christoph Buch, Schriftsteller
  28. Gerd Buurmann, Schauspieler, Blogger
  29. Naïla Chikhi, Referentin, Integration und Frauenrechte
  30. Jakub Cizmarovic, Pianist
  31. John Cleese, Künstler, u.a. „Monty Python“
  32. Johannes Doelling, Philosoph und Linguist
  33. Davide Dormino, Bildhauer, Italien
  34. Jörg Drieselmann, Direktor Stasi-Museum Berlin
  35. Gerald Dyker, Professor f. Chemie, Universität Bochum
  36. Vince Ebert, Wissenschaftskabarettist
  37. Hartmut Esser, Professor für Soziologie, Universität Mannheim
  38. Ute Florey, Sängerin, Professorin UdK Berlin
  39. Jan Freyn, Literaturwissenschaftler
  40. Luke Gasser, Rockmusiker, Dokumentarfilmer, Bildhauer, Künstler
  41. Carlos A. Gebauer, Rechtsanwalt und Publizist
  42. Carl Friedrich Gethmann, Professur für Philosophie, Universität Siegen, Mitglied des Ethikrates
  43. Katrin Gierhake, Professorin für Strafrecht, Universität Regensburg
  44. Giuseppe Gracia, Autor, Kolumnist/Blick
  45. Alexander Grau, Philosoph, Kolumnist/Cicero
  46. Luís Greco, Professor für Strafrecht, HU Berlin
  47. Ludwig, Greven, Journalist und Autor
  48. Bettina Hagen, Malerin
  49. Peter Hahne, Fernsehmoderator und Autor
  50. Camill Hauser, Fußballartist, Youtuber, Softwareentwickler
  51. Green Rabbit, Youtuber
  52. Ulrike Haseloff, Illustratorin
  53. Lars Hartmann, Kulturjournalist und Blogger
  54. Waldemar Hartmann, Sportreporter
  55. Rainer Hegselmann, Professor, Frankfurt School of Finance & Manageme
  56. Annette Heinisch, Rechtsanwältin, Autorin der „Achse des Guten“
  57. Matthias Heitmann, Journalist, Publizist
  58. Peter Hoeres, Historiker, Universität Würzburg
  59. Michael Hofreiter, Professor für Zoologie/Universität Potsdam
  60. Arne Hoffmann, Wissenschaftsjournalist und Männerrechtler
  61. Barbara Holland-Cunz, em. Professorin Gender Studies
  62. Helmut Holzhey, em. Professor für Philosophie, Universität Zürich
  63. Stefan Homburg, Universitätsprofessor
  64. Alexander Horn, Publizist und Geschäftsführer Politikmagazin Novo
  65. Gallus Hufenus, Kaffeemacher, Stadtparlamenterier (SP) St. Gallen, Texter
  66. Konrad Hummler, Unternehmer, Publizist, ehem. Verwaltungsratspräsident der Neuen Zürcher Zeitung
  67. Christian Illies, Professor f. Philosophie, Universität Bamberg
  68. Marijke Jährling, Jazzsängerin
  69. Dirk Jacobs, Journalist, ZDF und RBB
  70. Steffen Jacobs, Essayist, Übersetzer
  71. Erwin Jurtschitsch, Journalist, Unternehmer, Mitgründer der taz/die tageszeitung
  72. Necla Kelek, Soziologin und Publizistin
  73. Birgit Kelle, Journalistin, Buchautorin
  74. Alfred Kerger, Aktionskünstler
  75. Alexander Kissler, Journalist und Autor
  76. Heiko Kleve, Professor, Universität Witten/Herdecke
  77. Stefan Klinkigt, Maler, Zeichner, Bildhauer
  78. Hubertus Knabe, Historiker, ehem. Direkter der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
  79. Ferdinand Knauß, Journalist, Tichys Einblick
  80. Sandra Kostner, Migrationsforscherin, PH Schwäbisch Gmünd
  81. Gero Körner, Pianist
  82. Jasmin Kosubek, Journalistin RT Deutsch
  83. Markus Krall, Wirtschaftspublizist
  84. Josef Kraus, Publizist
  85. Ben Krischke, Journalist, u.a. Meedia
  86. Michael Kroker, Journalist, WirtschaftsWoche
  87. Walter Krämer, Ökonom, Professor, Autor
  88. Ben Krischke, Journalist, u.a. Meedia
  89. Michael Kroker, Journalist, WirtschaftsWoche
  90. Bettina Kupfer, Psychologin
  91. Bernhard Lassahn, Schriftsteller
  92. Karsten Laudien, Professor für Ethik, Berlin
  93. Vera Lengsfeld, Publizistin, DDR-Bürgerrechtlerin, ehem. Politikerin
  94. Roger Letsch, Publizist, Blogger für Achse des Guten, unbesorgt.de
  95. Maria-Sibylla Lotter, Professorin für Ethik, Universität Bochum
  96. Patricia Lueger, Schauspielerin
  97. Frank Lübberding, Journalist
  98. Monika Maron, Schriftstellerin
  99. Harald Martenstein, Autor und Journalist
  100. Matthias Matussek, Journalist, Bestsellerautor, ehem. Leiter Kulturressort „Spiegel“
  101. Verena Mayer, Professorin f. Philosophie, LMU München
  102. Georg Meggle, Professor für Philosophie, Universität Leipzig
  103. Andreas Meier, Professor f. Informatik
  104. Horst Meier, Jurist und Autor
  105. Reinhard Meinel, Astrophysiker, Universität Jena
  106. Anja Mehnert, Psychologin, Abteilungsleiterin Uniklinik Leipzig
  107. Reinhard Merkel, Strafrechtsprofessor, langjähriges Mitglied im Ethikrat
  108. Michael Meyen, Professor für Kommunikationswissenschaft, LMU München
  109. Axel Meyer, Professor für Zoologie/Evolutionsbiologie, Universität Konstanz
  110. Rainer Meyer, Kolumnist, Die Welt „Don Alphonso“
  111. Geoffrey Miller, PhD; Associate Professor of Psychology, University of New Mexico
  112. Alexander Mitsch, CDU-Politiker, Werteunion
  113. Ulrich Morgenstern, Professor, Musikwissenschaftler, Wien
  114. Martin Mosebach, Schriftsteller
  115. Albrecht Müller, Herausgeber Nachdenkseiten.de
  116. Burkhard Müller-Ullrich, Journalist, indubio Podcast
  117. Jack Nasher, Hochschullehrer, Autor, Verhandlungsberater
  118. Stefan Neugebauer, Regisseur, Theater Naumburg
  119. Elisabeth Neumann, Journalistin
  120. Jacqueline Neumann ,Juristin, Institut für Weltanschauungsrecht, IFW
  121. Rebecca Niazi-Shahabi, Sachbuchautorin
  122. Gunther Nickel, Professor für Literatur, Universität Mainz
  123. Shilpesh Niemann, Regisseurin, Dozentin
  124. Chaim Noll, Schriftsteller
  125. Johan Norberg, Schriftsteller, Schweden
  126. Dieter Nuhr, Künstler
  127. Erik J Olsson, Professor f. Philosophie, Universität Lund, Gründer von Academic Rights Watch
  128. Haralampi G. Oroschakoff, Künstler
  129. Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen
  130. Rainer Paris, Soziologe
  131. Gudrun Pawelke, Autorin
  132. Robert Pfaller, Philosoph und Kulturtheoretiker, Universität Linz
  133. Philip Plickert, Journalist, FAZ
  134. Marjin Poels, Filmemacher, u.a. „Paradogma“
  135. Susanne Popp, Professorin, Musikwissenschaftlerin, Max-Reger-Institut
  136. Andreas Rebers, Künstler
  137. Sascha Reh, Schriftsteller
  138. Patrick Reiser, Lehrer, Coach, Youtuber
  139. Boris Reitschuster, Journalist
  140. Anne Rosemann, Bildende Künstlerin
  141. Linus Roth, Musiker, Professor für Violine, Universität Augsburg
  142. Andreas Rödder, Historiker, Universität Mainz
  143. Michael Rüegg, Philosoph
  144. Hubertus Rufledt, Comicautor
  145. Stephan Ruß-Mohl, em. Professor f. Journalistik, FU-Berlin
  146. Christiane zu Salm, Verlegerin, Nicolai Verlag
  147. Rüdiger Safranski, Schriftsteller
  148. Michael Schmidt-Salomon, Philosoph, Publizist/Giordano Bruno Stiftung
  149. Eva Schmidt, Journalistin, Radio München
  150. Detlev Schönauer, Kabarettist
  151. Dieter Schönecker, Professor für Philosophie, Universität Siegen
  152. Matthias Schumacher, Autor, Dichter
  153. Gunnar Schupelius, Kolumnist, „B.Z.“
  154. Susanne Schröter, Professorin für Ethnologie, Universität Frankfurt
  155. Gerhard Schwarz, Publizist, Progress Foundation
  156. Karl-Peter Schwarz, Journalist
  157. Thomas Sevcik, Stratege
  158. Stefan M. Seydel, Sozialarbeiter, Blogger
  159. Peter Singer, Philosoph, Professor für Ethik, Princeton University
  160. Wolfgang Sofsky, Soziologe und Essayist
  161. David Claudio Siber, ehem. Politiker B90/Grüne, Flensburg
  162. Thilo Spahl, Publizist
  163. Peter Stachel, Historiker, Mitglied der Österr. Akademie der Wissenschaften
  164. Uwe Steiner, Prof. für Literaturwissenschaft, Uni Hagen
  165. Joachim Nikolaus Steinhöfel, Rechtsanwalt, Publizist
  166. Cora Stephan, Schriftstellerin
  167. Ulrike Stockmann, Journalistin/Achse des Guten, Jüdische Rundschau
  168. Uwe Tellkamp, Schriftsteller
  169. Peer Teuwsen, Ressortleiter Kultur, NZZ am Sonntag
  170. Andreas Thiel, Kabarettist
  171. Wolfgang Thierse, Kulturwissenschaftler
  172. Maritta Tkalec, Journalistin, Berliner Zeitung
  173. Ilija Trojanow, Schriftsteller
  174. Karsten Troyke, Chansonsänger
  175. Hans Ulrich-Joerges, Journalist, Mitglied der Chefredaktion von u.a. Stern
  176. Raymond Unger, Künstler und Autor
  177. Catherin Vickers, Pianistin
  178. Michael von Liechtenstein, Unternehmer
  179. Daniel von Wachter, Professor für Philosophie, Liechtenstein
  180. Fabio von Witzleben, Journalist, Rubikon.news
  181. Günter Wallraff, Journalist und Schriftsteller
  182. Tonio Walter, Strafrechtsprofessor, Universität Regensburg und Schriftsteller
  183. Florian Warweg, Journalist, RT Deutsch
  184. Ulrich Weinzierl, Germanist und Journalist
  185. Jan Weiler, ehem. Chefredakteur SZ-Magazin, Buchautor
  186. Max Weissenfeldt, Schlagzeuger, Komponist, Produzent
  187. Alexander Wendt, Autor, Journalist (Publico, Tichy Einblick)
  188. Tamara Wernli, Youtuberin, Kolumnistin/Weltwoche
  189. Jens Wernicke, Herausgeber Rubikon.news
  190. Stephan Winkler, Komponist und Prof. für Musiktheorie und Komposition
  191. Stephan Wirz, Titularprofessor für Ethik und Publizist
  192. Volker Zotz, Philosoph, Buddhologe
  193. Michael Zöller, em. Professor für Soziologie, Universität Bayreuth
  194. Christian Zulliger, Hayek Club Zürich