GastThread

Ein GastThread, den wir freundlicherweise als Ergänzung für die Europäische Ärzteaktion (EÄA) übernehmen dürfen. Wir bedanken uns dafür.

Twitter: https://twitter.com/IbDoku/status/1310509951526240256

Als Textversion mit Grafiken, leider ohne Videos:

Recherche-#Thread Wie das fundamentalchristliche-austrofaschistische Netzwerk um IB-Chef Martin Sellner von den #Corona-Protesten profitieren will und was die Europäische Ärzteaktion EÄA damit zu tun hat.

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Sellner versuchte von Anfang an Coronademos für seine rechte Agenda zu vereinnahmen. Trotz Widerspruch aus dem neurechten Lager (Schick, Semlitsch) besuchte er regelmäßig Coronademos mit Identitären und fachte das Thema medial an:https://twitter.com/IbDoku/status/1262744611623059456)

Martin Sellner nannte in der Vergangenheit immer wieder (z.B. bei SchrangTV) das alternativ-medizinische Bücherregal seines Vaters Reinhard Sellner als prägenden Einfluss. Dieser praktiziert als Homöopat in #Baden bei #Wien.

Im Original folgt hier der Auszug aus einem Video

Reinhard Sellner nennt auf seiner Homepage Dario Spinedi als Lehrer. Dieser war, u.a. wegen dem Versprechen homöopath. Krebsheilung, massivster Kritik ausgesetzt. nzz.ch/schweiz/angebl

Auch die sehr detail. Patienten-Fragebögen Sellners machen stutzig.

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Geld verdient Reinhard Sellner zudem über die Plattform Remedie, die dort seine“Hausapotheke“ abietet, die sich aus verschiedenen Globuli zusammensetzt uns stattliche 80 Euro kostet.

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Ob es eine familiäre Verbindung zum Hautarzt Dr. Wolfgang Sellner gibt, der ebenfalls in #Baden bei #Wien praktiziert, konnte nicht endgültig geklärt werden. Bewertungen deuten lediglich darauf hin. meinbezirk.at/baden/c-lokale

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Spannend ist jedoch, dass Reinhard Sellner Vorstandsmitglied der Europäischen Ärzteaktion und Vorstandsmitglied bei pathovacc ist. Beide verweisen im Impressum auf Bernhard Gappmaier (Tamsweg), Autor in der von der EÄA publ. Zeitschrift „Medizin und Ideologie„.

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Alle 3 sind vernetzt mit Aegis. Aegis ist Mitorganisator des pathovacc-Kongresses. Zur EÄA und dem Bezug zum Nationalsozialismus wurde hier schon alles bestens recherchiert: twitter.com/BinGanzBrav/st Bände spricht auch die Verlinkung (Netzwerk) auf der Hompage der EÄA.

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Das Ärzteblatt sieht Verbindungen der EÄA mit dem „Psycho-Kult“ VPM, die seit 2002 aufgelöst ist, jedoch in Tarnorganisationen weiteragiert.

Zur Ideologie: Die genannten Strukturen verfolgen eine fundamentalchristliche Agenda, die sich in Autorenschaft, Themensetzung & Jargon wiederspiegelt – sich daher stark mit völkischer Ideologie überschneidet und das menschenverachtende und paranoide Narrativ der Rechten teilt.

Es zeigt die Kontinuität eines ideologischen Zusammenhangs von christlichem Fundamentalismus, „alternativer Medizin“, Lebensrechtbewegung, Impfgegnern, Antisemitismus und anderen rechtsextremen Elementen.

Eine biografische & organisatorische Kontinuität entspr. Netzwerke. Siehe: personelle Schnittmenge der Corona Demos & dem Marsch für das Leben in Berlin.Fam Sellner ist über Vater&Sohn doppelt und gleichzeitig in verschiedenen Kontexten Lobbyist und Profiteur der Corona Proteste.

Sellners Legende von einem eher apolitischen Hippie-Elternhaus, jugendlicher Verirrung und Läuterung sind unglaubwürdig. Er wurde bereits im Elternhaus ideologisiert.

Durch die Schwächung der IB benötigt Sellner eine neues Betätigungsfeld/Verdienstquelle. Bemerkenswert ist hier auch die Wahl Jakob Gunackers, Anhänger von Coldwell, als Bundesvorsitzender von DÖ5.

Seit der Verlobung mit Brittany Pettibone (Pius Bruderschaft, pro-life) präsentiert sich Sellner zunehmend als fundamental-katholischer Austrofaschist. (siehe auch: die Auftritte Sellners/IB und rechter Burschenschafter bei den Vorlesungen Höbelts als Saalschutz).

Am Rande: MSs Oma Heidi Sums ist Trutherin&OCG-Fan Brittanys instagram deutet an, dass MS selbst ab&an in Tamsweg (Firmensitz der 3 Orgas) weilt (Vgl. Kirche St Leonhard) Gappmaier ist mit einer Habsburgerin liiert. Sohn Kilian trägt ironischerweise Verbindungsnamen „v. Globulus“

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Wie der #Thread aufzeigt, geht es hier nicht darum, Menschen, die alternative Heilverfaren anbieten/bevorzugen zu diskreditieren sondern um fundamentalchristliche Netzwerke & Strukturen, die auf ihre Art eine regressive Agenda verfolgen – genau wie Martin Sellner.

Ein Thread über TeenSTAR

Dieser Beitrag ohne die nachträglich hinzugefügten Ergänzungen steht mit allen Grafiken im Archiv zur Verfügung

1) Kennen Sie das? Sie lesen einen Artikel, einen Beitrag in einem Blog, in einem Buch oder hören die ersten Sätze eines Podcasts, eines Vortrags und nach zwei bis drei Sätzen stellt sich undefinierbares Unbehagen ein.

2) Sie sind sich sicher, hier ist was faul, hier stinkt’s gewaltig zum Himmel, können diese Ablehnung aber nicht begründen, geschweige denn irgendwie in Worte fasssen. Kennen Sie das?

3) So erging es mir als ich das erste Mal auf die Webseite „Prinzipien Sexualpädagogik“ gelangte.

4) Da mir der Name der Betreiberin der Webseite (Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz) zu diesem Zeitpunkt bereits einschlägig bekannt war, war meine Sprachlosigkeit schnell verpufft. Wer aber ihren Namen nicht zuordnen kann oder den der Unterzeichner*innen wird sprachlos bleiben.

5) Damit dieser Zustand nicht so bleibt, denn wer keine Worte findet, kann menschenverachtenden Organisationen/Personen und Positionen nichts entgegenhalten,

6) folgt hier aus aktuellem Anlass ein Thread über TeenSTAR Deutschland,

BiBesch: Sreenshot von der Webseite mit Text: Sexualpädagogik außerschulisch und schulisch. TeenSTAR ist ... …als Organisation weltweit tätig …ein Programm, das jungen Menschen im Bereich Persönlichkeitsentwicklung, Freundschaft, Liebe und Sexualität Orientierung bietet …ein Angebot für Eltern, Pädagogen, in der Jugendarbeit Tätige und Interessierte, um sie im sensiblen Bereich der Sexualerziehung zu unterstützen …ein Beitrag zur positiven Gestaltung der Zukunft unserer Jugendlichen

BiBesch: Sreenshot von der Webseite mit Text: Sexualpädagogik außerschulisch und schulisch. TeenSTAR ist …

…als Organisation weltweit tätig
…ein Programm, das jungen Menschen im Bereich Persönlichkeitsentwicklung, Freundschaft, Liebe und Sexualität Orientierung bietet
…ein Angebot für Eltern, Pädagogen, in der Jugendarbeit Tätige und Interessierte, um sie im sensiblen Bereich der Sexualerziehung zu unterstützen
…ein Beitrag zur positiven Gestaltung der Zukunft unserer Jugendlichen

7) deren Wirken genau auf jener LGBTQI-feindlichen „ganzheitlich-sinnorientierten Sexualpädagogik“ basiert. [1]

Siehe Text

8) Die Abtreibungsgegner*innen von KALEB-Chemnitz bieten TeenSTAR-Kurse an und verweisen auf diesen Zusammenhang.

9) Wer diesen Kontext nicht kennt und auch nicht weiß, dass TeenSTAR das Online-Magazin Queer.de 2019 mit einer Einschüchterungs- und Abmahnwelle überzogen hat,

10) wer nicht weiß, dass TeenSTAR schon 2018 in Österreich aus den Schulen wegen Homosexuellenfeindlichkeit verbannt werden sollte,

11) aber dort 2019 immer noch aktiv waren,

12) wer überhaupt noch nie etwas über TeenSTAR gelesen oder gehört hat, wird vielleicht nur ein unbestimmtes Unbehagen auf der hauseigenen Webseite verspüren. Im schlimmsten Fall fällt d. Leser*in gar nichts auf.

13) Denn für eine weltweittätige Organisation wie TeenSTAR ist die Webseite auffallend intransparent. Weder ein Vorstand wird benannt, noch ein „wissenschaftlicher Beirat“, kein Kuratorium, keine Referent*innen oder irgendein*e Mitarbeiter*in der Geschäftsstelle.

14) Einzig und allein im Impressum wird der Name Elisabeth Pesahl aufgeführt. Sie ist Realschullehrerin für Deutsch/Erdkunde und bietet „TeenSTAR-Kurse für Jugendliche und Ausbildungsseminare für Erwachsene an,

15) neben ihrer Tätigkeit als Koordinatorin für TeenSTAR Deutschland“. [2] Entnommen der Webseite des Bistums Eichstätt. Hier wird sie als Referentin aufgeführt. [3]

16) Die TeenSTAR-Kursleiter*innenausbildung wird mit einem Zertifikat abgeschlossen und die Absolvent*innen ihrerseits bieten wiederum Infoveranstaltungen, Kurse und Workshops an und begleiten Elterntreffen. [4]

17) So breitet sich TeenSTAR mit seinen LGBTQI-feindlichen Ansichten aus und dringt in Schulen und in die Jugendarbeit hinein.

Screenshot von der Webseite TeenSTAR mit den Angeboten der Orga. „Infoveranstaltungen, Kurse, Workshops, Elterntreffen, Ausbildung."

18) Oberflächlich wirkt die Webseite weichgespült, doch das Grundkonzept aus dem Jahr 2018 (archive.is/wip/QaG8g) spricht eine andere Sprache. Mensch muss sich diese nur erschließen, also den Code knacken. Doch dazu braucht es Hintergrundwissen.

19) Dann wird aus der zunächst mulmigen Fassungslosigkeit sprachlich formulierte Verärgerung oder sogar Wut, die in Anbetracht der Gefährlichkeit dieser Organisation auch durch und durch angebracht ist.

20) TeenSTAR vermittelt und verbreitet nämlich denselben menschenverachtenden Dreck wie z.B. die Evangelikalen von der Evangelischen Allianz Deutschland (EAD).

21) Das kann mensch auch daran erkennen, dass Konstantin Mascher (EAD), ein Evangelikaler, ein christlicher Fundi, Leiter der Offensive Junger Christen (OJC), zu den Referent*innen gehört und TeenSTAR-Mitarbeiter ist [5]

22) und z.B. Beiträge verfasst, in denen genderorientierte Pädagogik nicht nur abgelehnt, sondern auch als schädlich erachtet wird. [6]

Screenshot von Maschers Text für das DIJG mit der Überschrift: „Jungen sind anders – Mädchen auch. Warum eine genderorientierte Pädagogik schadet und wir eine wirklich geschlechtergerechte Pädagogik brauchen“

23) Bei der OJC handelt es sich um einen evangelikalen Verein, der das „Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft“ (DIJG) gegründet hat, das ganz offen und unverhohlen für Konversionstherapie bzw. Reparativtherapie wirbt + unerträglich transfeindliche Artikel veröffentlicht.

24) Infos zur OJC noch hier

25) Auch bei TeenSTAR gibt es nur 2 Geschlechter, nämlich Frau und Mann bzw. Mädchen und Jungen und die sind cisgeschlechtlich und heterosexuell und wenn sie es nicht sind, dann haben sie es gefälligst zu sein.

26) Notfalls auch durch das „Aufsuchen einer fachspezifischen Einrichtung“. So steht es auf S. 4, der als Screenshot nicht eingebunden wird.

27) TeenSTAR verbreitet dieselbe LGBTQI-feindliche Kackscheiße wie „Prinzipien Sexualpädagogik“, die von 29 Personen unterzeichnet worden ist.

28) Die sich wie das Who is Who von Abtreibungsgegner*innen, von Evangelikalen, von Misogynen, von Antifeminist*innen und von christlichen Fundis liest [7]

2 Screenshots mit den Namen der Unterstützer:innen der "Prinzipien Sexualpädagogik". Es sind zuviele, um diese hier einzubinden. Leider.

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29) und die offenbart, dass dieses Menschenbild bzw. diese Ideologie auch von einem Vorstandsmitglied des Elternverein NRW (Dipl. theol. Michaela Freifrau Heereman), unterstützt worden ist

30) und die die „Prinzipien Sexualpädagogik“ weiterverbreiten, wie nachfolgender Link beweist:

in der Grafik ist nur der Link zu erkennen, der im Thread nicht eingebunden werden sollte. Das hier ist er: http://www.elternverein-nrw.de/wp-content/uploads/2019/04/Prinzipien_deutsch.pdf

31) Landesvorsitzende dieses Elternvereins ist Andrea Heck. [8]

Siehe Text

32) Sie war erst kürzlich (5./6.9.2020) Referentin der rechten 5.Vollversammlung der wahren Schwarmintelligenz.

33) Der Elternverein NRW gehörte neben Degussa Goldhandel, Demo für Alle … zu den Sponsoren jener Tagung an der auch der Klimawandelleugner und Präsident von EIKE Holger Thuss, der neofaschistische Historiker David Engels und H.G. Maaßen … teilgenommen haben.

34) Mehr dazu hier

35) Ich sagte ja bereits TeenSTAR und die Ideologie von ausschließlich cisgeschlechten-heterosexuellen Menschen, von nur 2 Geschlechtern, von Sexualität, die ausschließlich zwischen einer Frau und einem Mann stattfinden soll und darf

36) und das in der Ehe aus der dann Kinder hervorgehen, drängt in die Schulen und in diesem Fall über einen Elternverein.

37) Interessanterweise gehört zu den Unterzeichner*innen d. „Prinzipien Sexualpädagogik“ auch Daniel von Wachter. Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der kreationistischen Organisation Studiengemeinschaft Wort und Wissen,

38) d. ihrerseites ebenfalls Referent*innen zur Verfügung stellen, [9] auch für Schüler*innen und er gehört zu den Erstunterzeichner*innen des rechten „Appell für freie Debattenräume“.

39) Wo er sich in dementsprechender Gesellschaft befindet. Z.B. mit Leuten, die dem Opus Dei angehören oder als Referenten für die Klerikalfaschisten fungierten, wie Raphael M. Bonelli, der den Appell und die Prinzipien mitunterzeichnet hat

40) und dessen Spuren bis zu Demo für Alle führen. An dessen Symposien TeenSTAR-Mitarbeiter*innen nachweislich in der Vergangenheit teilgenommen haben.

41) Fakt ist, TeenSTAR-Kurse für Kinder und für Jugendliche, für Mädchen und für Jungen, ist christlich-fundamentale Ideologie und LGBTQI-feindlich, mit denen die Kinder, die Jugendlichen indokriniert werden.

42) So verbreitet Radio Horeb, idelle Untersützer*in des Marsch für das Leben, Ausstellerin beim evangelikalen Kongress christlicher Führungskräfte, mittels Podcast die Botschaft der christlichen Angebote für Kinder und Jugendliche – TeenSTAR … . [10]

Siehe Text

43) Auch die katholische Tagespost und die Autorin Cornelia Huber, Beraterin bei INER (Institut (!) für natürliche Empfängnisregelung) beschäftigte sich mit TeenSTAR und den vermeintlichen Aufklärungsbüchern

Siehe Text

44) z.B. „Rakete startklar! Wie aus Jungs echte Kerle werden“ *als gäbe es in diesem Land nicht schon genug Maskulisten und Misogyne :((* und „Wir Powergirls – Das schlaue Mädchenbuch“. [11]

Fotos vom Cover des Buches „Rakete startklar!“ und vom Cover des Buches "Wir Powergirls"

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45) Beide Bücher sind im Fontis-Verlag erschienen. Ein evangelikaler/bibeltreuer Verlag, dessen Verlagsleiter Dominik Klenk, der bevor er diese Tätigkeit angenommen hat, zehn Jahre Prior bei der Offensive Junger Christen (OJC) gewesen ist.

46) Auch an der 4. Internationalen Tagung zur Theologie des Leibes 2019 „Kann man so lieben? Das Leben als Geschenk und Berufung“ organisiert vom Lehrstuhl Sozialpädagogik an der Katholischen Universität Eichstätt gemeinsam mit

47) dem als gemeinnützig anerkannten Verein Knotenpunkt – Begegnung verbindet, [12]

48) nahmen Mitglieder von TeenSTAR bzw. TeenSTAR-Ausbilder*innen teil, nämlich Annett Arnold, Francesca Diefenhardt, Ariane Golling, Christian Golling, Pius Grammetbauer, Elisabeth Luge und Elisabeth Pesahl. [13]

49) Hier kann mensch sehen wie tief verwurzelt oder vernetzt TeenSTAR und deren Ausbilder*innen sind, die z.B. als Lehrer*innen, als Sozialpädagog*innen tätig sind. Also mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

50) Die Ausbildungsseminare von TeenSTAR richten sich anMultiplikator*innen der Jugendarbeit ((Gruppenleiter/-innen, Gemeinde-/Pastoralreferenten/-innen, Diakone, Priester, Pastoren/-innen, Ordensleute),

51) Eltern, Lehrer/-innen, Erzieher/-innen,Sozialpädagogen/-innen, Hebammen, Ärzte/-innen und alle Interessierten.“ [14]

52) Mensch muss sich vorstellen, dass Kinder und Jugendliche von Beeinflussung und Manipulation, von Indoktrination, betroffen sind. Kinder und Jugendliche, die das Recht haben müssen, sich individuell entwickeln und ihre Identität herausbilden zu können

53) und das OHNE Beeinflussung, OHNE Manipulation

54) und jetzt muss sich mensch auf der Zunge zergehen lassen, dass Queer.de nicht mehr schreiben/veröffentlichen darf, dass der LSVD (Lesben- und Schwulenverband Sachsen) vor TeenSTAR warnt, [15]

55) dass Queer.de nicht mehr schreiben/veröffentlichen darf, dass TeenSTAR eine Gefahr für Kinder und Jugendliche darstellt. [16]

56) Dass es unter diesen Umständen für Journalist*innen schwierig bis unmöglich gemacht wird, über TeenSTAR und deren Verbindungen zu Demo für Alle und anderen Gruppierungen zu recherchieren und die Ergebnisse zu veröffentlichen, muss ich nicht hervorheben.

57) Denn jede weitere Veröffentlichung könnte zu weiteren Abmahnungen führen.

58) Dass muss mensch sich vorstellen. Mensch muss sich auch vorstellen, dass TeenSTAR von sich behauptet ein gemeinnützig anerkannter Verein zu sein, der einen wichtigen Beitrag „für die gesunde Persönlichkeitsentwicklung der jungen Generation“ leistet. [17]

59) WTF!!!

Noch was zum lesen als Anhang

Nachträgliche Ergänzung:

TeenSTAR wurde 2007 als gemeinnützig anerkannt [18]

Ergänzung: ganz aktuell ein Ausbildungsseminar in Augsburg in Kooperation mit dem „Bischöflichen Jugendamt Augsburg“. Liest sich für mich wie Amtsanmaßung. Es sei denn ich hätte was verpasst. [19]

Nachträgliche Ergänzung vom 23.06.2023

Undercover – Missionare der Evangelikalen verbreiten an öffentlichen Schulen krude Lehren über therapierbare Homosexualität, Ablehnung von Abtreibung, kein Sex vor der Ehe und der Porno Sünde. Teenstar – ein Problem in unserer Bildung!

Ergänzende und aktualisierte Infos dazu stehen hier
https://twitter.com/maier_lotta/status/1671835772104605697
zur Verfügung.

Wie der Verein in der Schweiz agiert und welche Angebote er für Schulen macht, geht aus dem oben genannten Thread von Lotta Maier hervor. Deshalb möchten wir für die Recherche eine Leseempfehlung aussprechen!

Friedrich Merz und sein widerlicher Vergleich

Dieser Beitrag mit Screenshots und Grafiken steht auch im Archiv zur Verfügung

1) Als Friedrich Merz diesen Zusammenhang zwischen Homosexualität und Pädophilie herstellte, [1]

Zitat: „Über die Frage der sexuellen Orientierung, das geht die Öffentlichkeit nichts an. Solange sich das im Rahmen der Gesetze bewegt und solange es nicht Kinder betrifft – an der Stelle ist für mich allerdings eine absolute Grenze erreicht – ist das kein Thema für die öffentliche Diskussion.“

Zitat von Friedrich Merz „Über die Frage der sexuellen Orientierung, das geht die Öffentlichkeit nichts an. Solange sich das im Rahmen der Gesetze bewegt und solange es nicht Kinder betriffe – an der Stelle ist für mich allerdings eine absolute Grenze erreicht – ist das kein Thema für die öffentliche Diskussion.“

2) las ich häufig den Satz, eine solche Einstellung sei nicht mehr zeitgemäß und Merz sei damit raus.

3) In diesem Moment habe ich mich, und das mehr als einmal, gefragt: Auf welchem Planeten leben die denn und kriegen die denn gar nichts mit? Oder wollen sie nicht sehen, was offensichtlich ist?

4) In Polen gibt es LGBTQI-freie Zonen und in Wien zerriss eine Rednerin im Rahmen einer Querdenken-Demonstration auf offener Bühne am hellichten Tag eine Regenbogenfahne. Die Rednerin kreischte und beschimpfte Homosexuelle als „Kinderschänder“ und das von der Bühne herab. [2]

5) Im Mai 2020 berichtete die Zeit, dass die Zahlen von LGBTQI-feindlichen Übergriffen 2019 in Berlin um 1/3 gestiegen seien. 395 Taten richteten sich gegen Schwule und männliche Bisexuelle, 83 gegen Transmenschen und 47 gegen lesbische oder bisexuelle Frauen. [3]

6) All das in nur einer einzigen Stadt.

7) Fast die Hälfte der deutschen LGBTQI-Personen verstecken ihre sexuelle Orientierung, nämlich 43 Prozent, wird in besagtem Artikel auch noch erwähnt.

8) Friedrich Merz hat, als er diesen ekelhaften Satz ausgesprochen hat, sehr genau gewusst was er sagt, welche Auswirkungen das hat und wer sich von ihm angesprochen fühlen wird.

9) Er hat schließlich noch großes vor als Kanzlerkandidat, wie das Politbaromenter 2019 ermittelte. Denn mehr als 1/3 der CDU-Anhänger:innen wünschen sich Friedrich Merz als Kanzler, gefolgt von einem Jens Spahn und ganz weit hinten als Schlusslicht die AKK. [4]

10) Eine DruKo konnte ich mir in diesem Zusammenhang dann doch nicht verkneifen und wies einen Schreiberling daraufhin, dass Merz Äußerung bei Evangelikalen sehr gut ankommt. Die gäbe es schließlich in Massen und die seien sehr gut vernetzt.

11) Allerdings wurde mein Hinweis prombt zurückgewiesen und kam damit auch nicht an.

12) Aus diesem Grunde möchte ich stellvertretend oder beispielhaft für so viele Organisationen die es gibt den evangelikalen Verein und die Struktur der Offensive Junger Christen e.V. (OJC) vorstellen.

13) Denn genau hier kann Friedrich Merz mit seiner Aussage punkten. Hier bei den Evangelikalen. Denn hier bestehen viele Gemeinsamkeiten, wie nachfolgend noch dargestellt werden wird.

14) Die OJC e.V., ein gemeinnützig anerkannter Verein (!), gehört zu den mit der Evangelischen Allianz Deutschland (EAD) verbundenen Werken, d.h. der Verein arbeitet auf der Basis der Glaubensgrundsätze der EAD.

15) Die sog. Glaubensgrundsätze, die einer Ideologie entsprechen, basieren u.a. auf einem binären Menschenbild, das ausschließlich 2 Geschlechter zulässt und die müssen gefälligst cisgeschlechtlich und heterosexuell sein.

16) Frauen wird in diesem System eine untergeordnete Rolle zugeteilt, verantwortlich für Heim, Kinder und Care. Ginge es nach der EAD und den angeschlossenen Vereinen der Anti-Choice-Bewegung wären Frauen nicht mehr als ein „Muttertier“ oder eine Zuchtsau,

17) denn Schwangerschaftsabbrüche wären grundsätzlich verboten.

18) Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die vielen Botschafter/Unterstützer aus den Reihen der EAD für One of Us, deren Spur zur Agenda für Europa führt.

19) Die Agenda für Europa, ein europaweites antifeministisches LGBTQI-feindliches Netzwerk, hat es sich zum Ziel gesetzt u.a. Scheidungen und Schwangerschaftsabbrüche zu verbieten und Homosexualität zu kriminalisieren.

20) Die OJC, die in diesem Spektrum zu verorten ist, ist sehr gut vernetzt, betreibt mehrere Gästehäuser, sowie ein öffentliches Café im Schloss Reichenberg, bietet Tagungen und Vorträge an, fördert eigenen Angaben zufolge weltweite Partnerschaften, pflegt eine Bücherwerkstatt,

21) gibt eigene Zeitschriften (Salzkorn, Brennpunkt Seelsorge, Bulletin) heraus, bietet ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an, betreibt regionale und internationale Jugendarbeit

22) und führt regelmäßig Grund- und Aufbaukurse in Seelsorge und Begleitung für Mitarbeiter:innen in Kirche und Gemeinden durch.

23) Darüberhinaus hat die OJC einen Think Tank gegründet, der sich mit „Zeitgeistströmungen“ auseinandersetzt. [5] Bei diesem Think Tank handelt es sich um das „Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft“ (DIJG), das seinerseits wiederum die bundesweite Netzwerk-Initiative

24) „Bündnis Ehe und Familie“ mitgegründet hat und das, laut Webseite, „im Austausch mit international anerkannten Partnern, Netzwerken und Universitäten“ steht. [6]

25) Ganz wie auch die EAD haben sich sowohl die OJC als auch das DIJG über das gesetzliche Verbot von Konversionstherapien im Vorfeld und nach dessen Verabschiedung sehr geärgert.

26) Gelebte Homosexualität und Transgeschlechtlichkeit werden nämlich von Evangelikalen/christlichen Fundis als Sünde erachtet.

27) Mensch kann sich darum vorstellen, wieviel Druck auf LGBTQIs und queeren Kindern und Jugendlichen lastet, die sich ihrer Sexualität und/oder Geschlechtlichkeit bewusst werden oder geworden sind.

28) Doch anstatt die Kinder/Jugendliche sie selbst werden zu lassen, wird der Druck erhöht und es werden sog. seelsorgerische Gespräche angeboten, um auf Kinder/Jugendliche/Betroffene Einfluss zu nehmen, davon ausgehend, dass LGBTQI reversibel sei bzw. korrigierbar.

29) Und so war die Empörung groß, als das Verbot für Konversionstherapie verabschiedet wurde. Hier als Screenshot ein kleiner Auszug aus der Publikation Salzkorn 2/2019 von der OJC. [7]

Zu den Folgen

Nicht nur für die Beratungspraxis, auch für die Gemeindepraxis bedeutet dieses Gesetz einen massiven Einschnitt und Verunsicherungsmoment. Zwar darf im Kontext der Meinungs- und Religionsfreiheit gelebte Homo­sexualität, Transsexualität usw. als Sünde und die Mann-Frau-Ehe als das biblische Grundkonzept ­einer schöpfungsgemäßen Gestaltung des Sexual­lebens bezeichnet werden. Doch da hört es schon auf. Strafbar macht sich z. B. ein Prediger, wenn er in der Verkündigung oder im Ausüben seiner pastoralen ­Tätigkeiten darauf hinweist, dass es Hilfe für Menschen gibt, die ihre sexuelle Orientierung als konflikthaft erleben, sofern Jugendliche anwesend sind. Auch das seelsorgerliche Gespräch oder Gebet, das den Hilfe­suchenden darin bestärkt, sich fragend mit seinen Empfindungen auseinanderzusetzen und dabei Hilfe in Anspruch zu nehmen, kann zur Straftat werden. Befindet sich ein Betroffener diesbezüglich in einem inneren Konflikt, dann ist es von Seiten des Gesetzgebers erwünscht und erlaubt, ihn an Stellen zu verweisen, die das homo- oder transsexuelle ­Coming-Out fördern, wohingegen es strafrechtlich sanktioniert werden soll, wenn Betroffene an Werke, Therapeuten oder Berater verwiesen werden, die von einem raschen, festlegenden Coming-Out abraten und eine Auseinandersetzung mit tieferliegenden Wünschen, Gefühlen und Erlebnissen empfehlen.“

Ein Textauszug mit der Überschrift Zu den Folgen hier: https://www.ojc.de/salzkorn/2020/selbstbestimmt-identitaetspolitik-gleichstellung/gesetz-konversionsbehandlung-geschlechtsidentitaet/ zu finden

30) Bei der DIJG jedenfalls wird mensch nicht müde Homosexualität immer und immer wieder in den Zusammenhang mit Pädophilie und mit Krankheiten, wie z.B. der Syphilis, zu bringen und dafür noch auf irgendwelche „Studien“ zu verweisen.

31) „Studien“, die keine sind.

32) Alleine der Blog des DIJG kann widerlicher nicht sein. Der letzte Eintrag stammt vom 9.2.2018 und trägt den Titel: „Der große Betrug der Transgender-Medizin“ oder vom 6.6.2017 mit dem Titel: „Toiletten sind nur der Anfang – die wahren Ziele der Transgender-Bewegung“. [8]

33) Und der Artikel mit der Überschrift: „Starker Anstieg der Syphilis-Infektionen in Deutschland“ stammt vom 25.01.2016. [9]

34) Wer auf der Webseite des DIJG die Suchbegriffe „Pädophilie und Homosexualität“ eingibt, erhält satte 16 Ergebnisse. Bei der OJC sind es 5.

35) Da ich derartiges nicht weiterverbreiten möchte, belasse ich es bei nachfolgendem Screenshot mit der Überschrift: „Homosexualität: Daten und wissenschaftliche Studien – kurze Hinweise“. WTF!!! [10]

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36) Obwohl es an Fundstellen nicht mangelt, werde ich an dieser Stelle keine weiteren einbinden, sondern stattdessen darauf verweisen, dass zum sog. Wissenschaftlichen Beirat der DIJG Professoren oder Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie gehören,

37) wie z.B. Prof. Dr. em. Inge Scharrer, ehemals Professorin der Uni Mainz und Gründerin der christlichen Aidshilfe gehört. [11] WTF!

Screenshot von dem wissenschaftlichem Beirat bzw. seiner Mitglieder. Quelle: https://www.dijg.de/ueber-uns/beirat/

38) Ich will darauf hinaus, dass Evangelikale und ihre Ideologie überall zu finden sind. Auch im Deutschen Bundestag. Hier arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter des MdB Frank Heinrich Uwe Heimowski als Beauftragter der EAD im Deutschen Bundestag.

39) Ich will darauf hinaus, dass Organisationen wie die EAD oder die OJC auch Angebote für Kinder und Jugendliche im Programm haben.

40) Ich will darauf hinaus, dass Organisationen wie die OJC über viele Möglichkeiten verfügen ihre menschenverachtende Botschaft weiter zu verbreiten.

41) Ich will darauf hinaus, dass auch unter den Bundestagsabgeordneten Evangelikale/christliche Fundis zu finden sind oder solche, die sich, wenn es nötig erscheint, mit diesen Gruppierungen/Initiativen/Kampagnen verbünden bzw. diese unterstützen.

42) Wie z.B. im April 2020 bei „Deutschland Betet Gemeinsam“. Dieses evangelikale Spektakel wurde von 19 Bundestagsabgeordneten unterstützt. Die Schirmherrschaft übernahm der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

43) Nachzulesen hier

  • Julia Klöckner, MdB, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft (CDU)
  • Marie-Luise Dött, MdB, langjährige Vorsitzende Bund katholischer Unternehmer (CDU)
  • Gitta Connemann, MdB, stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (CDU)
  • Marco Wanderwitz, MdB, parlamentarischer Staatssekretär (CDU)
  • Dr. Karl Lamers, MdB, stellv. Vorsitzender des Verteidungsausschusses (CDU)
  • Volker Kauder, MdB, langjähriger Vorsitzender der CDSU/CSU-Bundestagsfraktion (CDU)
  • Otto Fricke, MdB, haushaltspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion
  • Dr. Stefan Ruppert, MdB, religionspolitischer Sprecher FDP-Fraktion
  • Steffen Bilger, MdB, parlamentarischer Staatssekretär (CDU)
  • Stephan Pilsinger, MdB (CSU)
  • Marc Biadacz, MdB (CDU)
  • Markus Grübel, MdB, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit (CDU)
  • Frank Heinrich, MdB (CDU)
  • Josip Juratovic, MdB (SPD)
  • Volker Ullrich, MdB (CSU)
  • Johannes Selle, MdB (CDU)
  • Pascal Kober, MdB (FDP)
  • Michael Theurer, MdB, stellvertretender FDP-Fraktionsvorsitzender
  • Dietmar Nietan, MdB, Schatzmeister der SPD

Anmerkung: Die Angaben in rot entsprechen nicht dem Original, sondern wurden nachträglich hinzugefügt.

44) Und ich will auch darauf hinaus, dass Friedrich Merz genau an diese Ideologie anknüpfen kann. Ich will darauf hinaus, dass Wachsamkeit vonnnöten ist und Evangelikale gefährlich sind und deren Verharmlosung ein schwerer Fehler ist.

Ein Thread über Necla Kelek

Dieser Beitrag steht mit sämtlichen Grafiken und Screenshots im Archiv zur Verfügung

1) Ein Thread über Necla Kelek, Vorstandsfrau von Terre des Femmes (TdF) Deutschland, [1] mit Überlegungen und Anmerkungen.

2) Es gibt ein Sprichwort, das besagt: „Der Fisch stinkt vom Kopf“. Nie schien mir dieses zutreffender zu sein.

3) Denn die Aktivitäten von Necla Kelek sagen auch viel über TdF (D) in seiner Gesamtheit aus. Zumal auf der Webseite von TdF (D) zu einem Artikel von Josef Kraus (extrem rechter Ehrenpräsident des Deutschen Lehrerverbands (DL)) in Tichys Einblick verlinkt wird.

Im Screenshot ist die Verlinkung zu erkennen. Gleichlautend mit Text.

[2]

Gleichlautend mit Text. Im Screenshot ist dieser Artikel aus Tichys Einblick zu sehen. Seitlich rechts dazu noch eine Werbung für das neueste Buch von Thilos Sarrazin „Der Staat an seinen Grenzen“.

[3]

4) Auch Necla Kelek schrieb schon für Tichys Einblick. 2017 über „Das Referendum Türkei“.

Siehe Text. Im Screenshot ist der Artikel von Necla Kelek in Tichys Einblick zu erkennen. Seitlich rechts ein Video von Tichys Einblick mit Thilo Sarrazin: Merkels Einwanderungspolitik überfordert uns.

[4]

5) In diesem Zusammenhang soll daran erinnert werden, dass Roland Tichy Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung (LES) ist, die seit 2017 zu den unterstützenden Organisationen des Forum Freiheit der Hayek-Gesellschaft gehört. [5]

6) Auch in diesem Jahr. [6]

Siehe Text.

Siehe Text.

7) Kelek schreibt auch für die Katholische Tagespost, [7] die in diesem Jahr (2020) zu den offiziellen Medienpartner:innen der rechten 5. Vollversammlung der wahren Schwarmintelligenz gehörte, organisiert von Klaus Kelle (CDU).

8) Necla Kelek ist Gastautorin für den islamfeindlichen und rassistischen Blogs Achse des „Guten“ und schreibt auch für den Cicero.

9) Sie publizierte als Mitautorin für den Sammelband „Merkel. Eine kritische Bilanz“. Mit Beiträgen von Thilo Sarrazin, Werner J. Patzelt, Wolfgang Ockenfels, Andreas Unterberger, Birgit Kelle … . [8]

Text. Beim Screenshot handelt es sich um das Cover vom erwähnten Buch.

10) Erschienen ist die Publikation im FinanzBuch Verlag, einem Verlag, der fast ausschließlich rechtslibertäre Bücher veröffentlicht. Herausgeber ist der extrem rechte FAZ Redakteur Philip Plickert, der u.a. auch Mitglied der Hayek-Gesellschaft ist

11) und der am 19. Juni 2017 im Rahmen eines Hayek Club Treffens einen Vortrag über das Buch gehalten hat. [9] Hervorgehoben wurden auch die Mitautor:innen, die diese Publikation möglich gemacht hatten.

Siehe Text.

12) Schon jetzt lässt sich festhalten, dass die Vorstandsfrau von Terre des Femmes (TdF) D Necla Kelek keine Berührungsängste vor extrem Rechten kennt.

13) Dient Kelek diesen doch als Feigenblatt deren antimuslimischen Rassismus zu verdecken.

14) Ein Beispiel dafür stammt aus dem Wetzlar-Kurier, herausgegeben vom stramm rechten MdBler Hans-Jürgen Irmer (CDU). Dieser bezeichnete sie als „mutige und bekennende Muslima, vor der man ob ihres Wirkens und Engagements den Hut ziehen muss“ und zitierte sie mit den Worten:

15) „Necla Kelek fordert Paradigmenwechsel im Umgang mit Flüchtlingen, Migranten, Neubürgern und Gästen“. [10]

16) Und so wichtig die Kritik am Islamismus oder dem radikalen Islam auch ist, so sollte diese Kritik und diese Auseinandersetzung nie gemeinsam mit christlichen Fundamentalist:innen oder Evangelikalen erfolgen und ebensowenig mit rechten oder rassistischen Propagandist:innen.

17) So ist Necla Kelek auch Mitautorin im Sammelband: „Der politische Islam gehört nicht zu Deutschland“. Herausgegeben von Carsten Linnemann (CDU)/Winfried Bausback (CSU). [11]

: Cover vom Buch „Der politische Islam gehört nicht zu Deutschland“. Siehe Text.

18) Mit Beiträgen von Christine Schirrmacher, aus den Reihen der evangelikalen Evangelischen Allianz Deutschland (EAD), mit dem Rassisten Boris Palmer von den Grünen oder Ahmad Mansour… .

19) Auch an einer Publikation von Ulrike Ackermann, Gründerin des John Stuart Mill Instituts, war Necla Kelek als Mitautorin beteiligt.

Siehe Text. Grafik ist von dem Cover des Sammelbandes von Ulrike Ackermann. Mit Beiträgen von Dirk Maxeiner, Necla Kelek, Detmar Doering, Wolfgang Sofsky ...

[12]

20) Das Interessante in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass Ackermann’s „Institut“ Kooperationen mit der FDP-nahen Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit pflegt, aber auch zur Hayek-Gesellschaft (HG) unterhält.

21) Von der Ex-Mitglieder sagen, dass die HG ein „Mistbeet der AfD“ sei oder „völkisch-nationalistischer Sumpf“. [13]22) Interessant ist in diesem Fall auch, dass Ulrike Ackermann, die Herausgeberin, die Necla Kelek und die anderen Autor:innen zusammengeführt hat, den „Sozialstaat als die schlimmste Ausprägung von „Vater Staat“ versteht“. [14]

23) Interessant ist auch, dass Ackermann am 2. November 2020 im Rahmen einer Veranstaltung des Hayek-Clubs Frankfurt ihr neuestes Buch vorstellen wird. [15]
Soviel nur dazu.

24) Aber all das dürfte Necla Kelek nicht stören. Gehört sie doch auch zu den Erstunterzeichner:innen des rechten Appells für freie Debattenräume.

25) Gemeinsam mit Philip Plickert, mit Boris Palmer, mit Wolfgang Sofsky, mit Markus Krall, mit Josef Kraus, mit Vera Lengsfeld und mit Norbert Bolz

26) Mensch kann also sehr gut erkennen mit wem sich Necla Kelek umgibt und mit wem sie zusammenarbeitet/ kooperiert.

27) Das trifft im Übrigen auch auf TdF D zu und auf die Petition gegen das Kinderkopftuch, die auch von der neofaschistischen AfD (Darmstadt) unterstützt wurde

Siehe Text. Grafik von einem FB-Post der AfD-Darmstadt mit der Aufforderung: „Bitte unterzeichnen Sie die Petition von Terre des Femmes für ein Verbot des sog. Kinderkopftuches für minderjährige Mädchen: Link zur Petition von TdF.

[16]

28) und darüber hinaus noch von Lisa Fitz, Alice Schwarzer, Boris Palmer, Susanne Schröter, Cora Stephan, Monika Maron, Ali Utlu, … . [17]

29) Um noch einmal auf die AfD zurückzukommen. Die AfD Südliche Ortenau – Kinzigtal war von Necla Kelek begeistert bzw. von ihrem Gastkommentar [18] in der Allgemeine Zeitung vom 04.01.2020. [19]

Siehe Text.

Siehe Text.

30) Necla Kelek ist also KEINE Frauenrechtlerin, geschweige denn eine Feministin, auch wenn sie von vielen Personen/Organisationen so bezeichnet wird. Beispielhaft in diesem Kontext ist auch ihr Eintrag bei Wikipedia. [20]

31) Dort wird sie als „profilierte Frauenrechtlerin“ bezeichnt. Nun ja.

Siehe Text. Kleiner Auszug aus einem Eintrag bei Wikipedia „profilierte Frauenrechtlerin“.

32) Denn sie und Terre des Femmes (D) bieten, suchen und nehmen Anschlussstellen nach rechts und rechts außen nicht nur billigend in Kauf, sondern fördern diese noch

33) und zwar durch Transfeindlichkeit, durch Rassismus/antimuslimischen Rassismus/Islamfeindlichkeit, Feindlichkeit gegenüber Sexarbeiter:innen und z.B. auch durch ihre Einstellung zur Konversionstherapie für transgeschlechtliche Personen.

34) Und genau hier sind die Anknüpfungspunkte zu finden, die eine Kooperation mit rechten und evangelikalen/christlich-fundamentalistischen Gruppen möglich machen und das sind genau die Gruppen/Organisationen/Einzelpersonen,

35) die gegen gegenderte Sprache zu Felde ziehen, die sich gegen Geschlechtergerechtigkeit im Allgemeinen mit Händen und Füßen wehren, , die antifeministisch, die misogyn und rassistisch, kurzum menschenverachtend sind.

36) Und obwohl ein Großteil dieser Infos in diesem Thread bereits bekannt sind, auch die Tatsache, dass sich Necla Kelek im Umfeld der Hayek-Gesellschaft bewegt, also alles nichts Neues ist, so kann nicht oft genug darauf hingewiesen werden.

37) Denn einen rechten Feminismus gibt es nicht und wer sich mit Philip Plickert, Ulrike Ackermann, Hans-Jürgen Irmer, um hier nur einige Namen aufzuführen, noch mehr extreme Rechte kommen zusammen beim „Appell für freie Debattenräume“, den Kelek auch erstunterzeichnet hat,

38) wer also mit solchen Leuten gemeinsame Sache macht, muss auch genau so eingeordnet werden und ebenso Terre des Femmes (TdF) Deutschland, der wie verdorbener Fisch vom Kopf her stinkt.

Der Marsch für das Leben im gesellschaftlichen Kontext betrachtet

Teil II: Der „Marsch für das Leben“ im gesellschaftlichen Kontext betrachtet.

1) Ganz besonders in diesem Jahr zeigt der „Marsch für das Leben“, organisiert vom Bundesverband Lebensrecht (BVL), seine menschenverachtende Seite.

2) Würde die Mitte™ oder Mehrheitsgesellschaft nicht permanent ignorieren, wegschauen und/oder verharmlosen, so würde sie die verabscheuungswürdige Bigotterie und Gefährlichkeit sog. „Lebensrechtler“ oder „Lebensschützer“ erkennen können.

3) Springt sie eine:n doch regelrecht an.

4) Denn genau die Bundestagsabgeordneten der CDU, die sich in ihren Grußbotschaften überschlagen, um deutlich zu machen wie wichtig ihnen das „Recht auf Leben“ ist, sind dieselben Personen, die gegen die Aufnahme geflüchteter Menschen stimmten, die das Hau-Ab-Gesetz möglich

5) gemacht haben und die genau zu einem Zeitpunkt, an dem sich in Moria menschliche Tragödien ereignen, schweigen oder sich empören, dass die Gequälten, die Leidenden, die Traumatisierten, die Entwurzelten und die Kasernierten geflüchteten Menschen aufbegehren.

6) In diesem gesellschaftlichen Klima verbreitete das Sprachrohr der Evangelischen Allianz Deutschland (EAD) idea am 13.9. die Warnung vor dem Erstarken des IS. [1]

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7) Als dieser Artikel erschien, mangelte es den Geflüchteten, darunter viele Kinder, aus dem abgebrannten Kasernierungslager Moria seit Tagen an Wasser, Nahrung, Decken, Kleidung, Sicherheit, medizinische Versorgung, Perspektiven für ihre Zukunft und Obdach, also kein Lager.

8) Die überlebenden Geflüchteten mussten unter freiem Himmel schlafen, wurden von Cops angegriffen und Rassist:innen (von der Tagesschau als Bürger bezeichnet) hatten Straßenbarrikaden errichtet, um den Weg zum Hafen abzuriegeln. [2]

9) Zum menschlichen Leid, zur Katastrophe, äußerte sich idea erst 2 Tage später am 15.09.2020 in einem Pro und Contra zur Frage, ob „Deutschland alle Flüchtlinge aus Moria aufnehmen“ soll. [3]

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[4]

10) Interessant ist in diesem Fall die Pro-Kontra-Konstellation von Uwe Heimowksi, dem Grußwortscheiber aus den Reihen der EAD, und Alexander Krauß, Mitglied im Berliner Kreis der CDU,

11) der z.B. im November 2018 einen Vortrag für die WerteUnion zum Thema „Wieviel Migration verträgt Deutschland?“ gehalten hat.

12) Mensch kann sich vorstellen, welche rassistische/menschenverachtende Botschaft idea weiterverbreitet. Nur soviel dazu.

13) Am selben Tag, nämlich am 15.9.2020, und um dagegen zu halten, berichtete ein Twitter-Account, [5] dass die griechische Regierung Flyer an Geflüchtete auf Lesbos mit der Warnung verteile, gingen sie nicht ins neue Camp, könnten sie keinen Asylantrag stellen. WTF!

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14) Wenn es um die Aufnahme geflüchteter Menschen geht ist in den sozialen der Mob am Toben. Ungehindert lassen diese ihrem Rassismus freien Lauf und formulieren Sätze wie es dürfe kein weiteres 2015 geben.

15) Genau zu jenem Zeitpunkt veröffentlichte idea wohlbedacht jene Warnung,

16) die die Ressentiments/Vorurteile/Ängste/Stereotypen gegen geflüchtete Menschen, vor allen Dingen gegen junge Männer, weiter anheizen dürfte und veröffentlichte kurz danach jenes Pro und Contra.

17) Hängen bleibt von diesem, dass es auch okay ist sich für ein Nein zu entscheiden. Hängen bleibt, dass Humanität auch mit Nein beantwortet werden darf und dass Unmenschlichkeit nichts Verwerfliches ist. WTF!

18) Bereits seit Monaten berichten Recherchekollektive, antifaschistische Gruppen/Einzelpersonen, Journalist:innen und Aktivist:innen von der Teilnahme von Evangelikalen/christlichen Fundis an sog. „Hygienedemos“ oder Demonstrationen sog. „Corona-Rebellen“,

19) also rechten bis extrem rechten/Querfront-Demonstrationen gegen die Maßnahmen zum Schutz vor Corona.

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[6]

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[7]

20) Gemeinsam demonstrieren/demonstrierten Evangelikale/christliche Fundis mit Holocaustleugner:innen Seit an Seit, mit durch Kleidung/Tättowierungen erkennbaren Neonazis, mit Demonstrationsteilnehmer:innen mit Reichskriegsflaggen … und stören/störten sich nicht daran.

21) Das Sprachrohr der EAD, also idea, hatte auch für diesen Fall vorgesorgt.

22) Am 08.08.2020, nur wenige Tage nach der ersten Großdemonstration in Berlin, initiiert von Querdenken, erschien der Artikel: „Verfassungsschutz-Chef: Rechtsextreme prägen Corona-Demos nicht“

23) und weiter unten im Text war zu lesen: „So entstehe aber ein falsches Bild: Sie prägen das Demonstrationsgeschehen oder die inhaltliche Debatte derzeit nicht.“ [8]

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24) Wenige Tage vor der nächsten Großdemo organisiert von Querdenken 711 in Berlin am 29.08.2020, veröffentlichte idea ein Pro und Kontra zur Fragestellung: „An Anti-Corona-Demos teilnehmen?[9]

25) Am 31.08.2020 berichtete idea: „Evangelikale demonstrierten in Berlin gegen die Corona-Politik“. [10]

26) Am 09.09.2020 folgte dann die Debatte: „Parzany: Corona darf uns Christen nicht spalten“, in der Ulrich Parzany von der Bekenntnisbewegung (und Grußwortschreiber für den Marsch für das Leben 2020 sowie bekannt als Autor des Buches: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“)

27) den Begriff der „Jesus-Demonstranten“ erfand. [11]

28) Idea hat also den Weg geebnet für die Verharmlosung der Teilnahme an derartigen Demonstrationen und auch für die Teilnahme an Demonstrationen gemeinsam mit Impfgegner:innen.

29) Da der „Marsch für das Leben“ während einer Pandemie (SARS-CoV-2) stattfindet, sollte auch die Impfskepsis von Abtreibungsgegner:innen in den Fokus gerückt werden und damit die inhaltliche Nähe zu den oben genannten Verschwörungsideolog:innen,

30) die dem vermeintlichen Impfzwang den Kampf angesagt haben.

31) Zu den Grußwortschreiber:innen 2020 gehört auch Radio Horeb, einer der individuellen Unterstützer:innen des Marsch für das Leben 2020. Ich verweise in diesem Zusammenhang auf folgenden Thread

32) ab 21) geht es um die Einstellung zum Impfen von Abtreibungsgegner:innen und um den Podcast von Radio Horeb zum Thema „Impfen – pro und contra unter ethischen Gesichtspunkten“. [12]

33) Impfstoffe, so die Moderatorin des Podcasts, würden von Zellen von „abgetriebenen Kindern“ stammen und könnten daher auch in dem zukünftigen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 enthalten sein. Das stimmt zwar so nicht, dürfte aber die Skepsis gegen Impfstoffe weiter anheizen.

34) Auch die aktuelle Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht (BVL), der der EAD nahesteht, Alexandra Maria Linder gehört zu den Impfskeptiker:innen. Sie schrieb 2015 für kathnet einen Artikel über ihr Buch „Geschäft Abtreibung“. Nachzulesen hier: https://archive.is/LqoKU

35) Verkaufte Reste von abgetriebenen Kindern, so Linder, seien in Impfstoffen enthalten, in Mittel zur Verjüngung (!) und Behandlung von Krankheiten und sie würden eingesetzt, um Tierversuche zu vermeiden.

36) So kam sie zu der „Erkenntnis“: „Zynisch formuliert könnte man sagen, dass Menschenversuche die Tierversuche ersetzen.Mehr dazu ab 26) hier

37) Auch der Organ- und Gewebebereich sei als Verwendungsmöglichkeit international gängig, schrieb Linder, die in diesem Zusammenhang die Bezeichnung: „fötale Organernte“ verwendete und konstatierte,

38) dass der Bedarf auch aufgrund von Überalterung und neurodegenerativen Erkrankungen weiter zunehmen werde.

39) Das Buch wurde bereits 2009 veröffentlicht. Doch wenn mensch den Beitrag in kathnet aufmerksam gelesen hat, dann lassen sich Gemeinsamkeiten von Impfgegner:innen und Verschwörungsideolog:innen feststellen und zwar ganz aktuell.

40) Noch während die Verfasser:innen dieses Threads über jene inhaltliche Nähe reflektierten, erschien auf der Webseite der BVL eine Stellungnahme von Alexandra Linder.

41) Zitat: „Aktuell kursieren Gerüchte und Behauptungen, der Marsch für das Leben sei eine „Anti-Corona“-Demonstration oder werde durch solche und weitere Fremd-Themen oder -Bewegungen unterwandert.[13]

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42) In Anbetracht von Fahrgemeinschaften in Form von Sonderbussen und Zügen ist es unmöglich eine Beteiligung am „Marsch“ durch sog. „Coronarebellen“ oder extreme Rechte oder Verschwörungsideolog:innen auszuschließen.

43) Und da erwiesen ist, dass auch Evangelikale an Anti-Coronamaßnahme-Demonstrationen teilgenommen haben, liegt ihre Beteiligung buchstäblich auf der Hand.

44) Da mag Linder noch soviel schreiben wie sie will. Es ist nur heiße Luft.

45) Zumal in den vergangen Jahren auch AfDler:innen zu den Teilnehmer:innen gehörten (z.B. Beatrix von Storch) oder z.B. der Diakon und Holocaustleugner Ralf Löhnert, der auch an „Gedenkmärschen“ für den Hitler-Stellvertreter

46) und Kriegsverbrecher Rudolf Heß 2017 und 2018 in Berlin teilgenommen hatte. [14] Meist in der ersten Reihe.

47) In diesem Jahr mobilisiert die extrem rechte Onlineplattform Journalistenwatch für den „Marsch für das Leben“. Sie hat den Marsch in den Patriotenkalender aufgenommen.

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48) Dort ist das misogyne/LGBTQI-feindliche/evangelikale Spektakel eingebettet in „Grundrechte verteidigen!“, einer Webseite des Europaabgeordneten der AfD Joachim Kuhs, der 2019 auf seiner Webseite verkündet hatte:

49) Zitat: „Der Bundesvorstand der AfD begrüßt diesen Einsatz für die Schwächsten der Gesellschaft nachdrücklich.[15]

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50) Zusätzlich umgeben von Werbung für den Bund gegen Anpassung, den Patriotenshop von Journalistenwatch und Phalanx Europa, [16] die u.a. Kleidung von Identitäre für Identitäre anbieten.

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[17]

51) Und auch die WerteUnion unterstützt den Marsch für das Leben (Stand 14.09.2020), [18] weist auf den Veranstaltungsort und -zeitpunkt hin mit dementsprechender Verlinkung.

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52) Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass der „Marsch für das Leben“ am 19.09.2020 in Berlin mitnichten ein humanitäres Anliegen verfolgt,

53) sondern durch und durch menschenverachtend und bigott ist und dem sich alle, denen es irgendwie möglich ist, entgegenstellen sollten.

#Alerta!

Nachträgliche Ergänzung vom 19.09.2020:

Denn auch das gehört zum gesellschaftlichen Kontext „Whistleblowerin prangert Zwangssterilisation in US-Lager für Eingewanderte an[18]

oder

Erschütternde Menschenrechtsverletzung“: Whistleblowerin berichtet von Zwangssterilisationen in US-Auffanglager [19]

Marsch für das Leben (I)

1) 51 Grußbotschaften für den „Marsch für das Leben“ wurden auf der Webseite des Bundesverbands Lebensrecht (BVL) bereits veröffentlicht.

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2) Darunter 6 von den CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Jürgen Irmer, Philipp Amthor, Sylvia Pantel, Volker Kauder, Veronika Bellmann, Patrick Sensburg.

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3) Weitere 2 aus den Reihen der CSU, nämlich Bernd Posselt und Thomas Jahn (Stellvertr. Bundesvorsitzender der WerteUnion). Zusätzlich noch von Alexander Mitsch (Vorsitzender der WerteUnion), Birgit Kelle (CDU), Martin Lohmann, Carsten Rentzing … ,

4) sowie Evangelikale aus den Reihen der Evangelischen Allianz Deutschland (EAD) plus Bischöfe und die Deutsche Bischofskonferenz.

5) Sie alle schreiben in ihren Grußbotschaften für den „Marsch für das Leben“ über Humanität, über das Recht auf Leben oder den fundamentalen Wert auf Leben und wie wichtig es sei die Schwächsten in dieser Gesellschaft zu schützen.

6) Alexander Hirsch, Gesamtleiter der Anskar-Kirche, deren Gemeinden sich sowohl der evangelikalen als auch der charismatischen Bewegung zugehörig verstehen und in Teilen der Evangelischen Allianz Deutschland angeschlossen sind,

7) verfasste sogar ein Bekenntnis zu Antirassismus, Anti-Antisemitismus und gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit. [1]

“ (…) Wir stehen auf gegen Rassimus, Antisemitis-mus und jede Form von Menschenfeindlichkeit.“

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8) Dabei ist dieses Bekenntnis nicht nur wertlos, sondern auch infam.

9) Denn die BVL steht der EAD nahe und wie mittlerweile bekannt sein dürfte basiert die Ideologie der EAD (sie nennen es Glaubensgrundsätze) auf Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit, wie z.B. LGBTQI-Feindlichkeit, Antifeminismus und Misogynie.

10) Es gibt ungezählte Textstellen, die das belegen können. Belegt wird das auch durch die Unterstützung der Evangelischen Allianz Deutschland der Europäischen Bürgerinitiative Einer Von Uns,

11) die direkt zu dem europaweiten antifeministischen und LGBTQI-feindlichen Netzwerk namens Agenda für Europa führt. [2] Ich beziehe mich dabei auf die Webseite Einer von Uns,

12) die von der Zivile Koalition betrieben wurde und die nicht mehr existiert, allerdings im Archiv zur Verfügung steht. [3]

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13) Die Agenda für Europa hat sich das Ziel gesetzt, die Antibabypille und Scheidungen zu verbieten, sowie Homosexualität als Straftatbestand wieder einzuführen und das waren nur einige Beispiele von sehr vielen. (https://taz.de/Europas-Antifeministisches-Netzwerk/!5498934/)

14) Unter den Grußbotschaftenschreiber:innen für den Marsch für das Leben sind auch 3 Vertreter der WerteUnion, die als strammrechts bezeichnet werden können. Darunter der Hardliner Hans-Jürgen Irmer (MdB der CDU), der Herausgeber des Wetzlar-Kuriers ist,

15) in der NGOs, die im Mittelmeer geflüchtete Menschen retten mit Schleusern, mit Schleppern und mit Kriminellen gleichgesetzt werden. [4] Ohne NGOs, so schrieb Irmer, gäbe es keine Schleusung mehr.

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16) Seit Oktober 2017 schaltet der Wetzlar-Kurier und damit Hans-Jürgen Irmer, der Herausgeber, großformatige Werbung für den extrem rechten Kopp-Verlag und zwar Monat für Monat, nicht nur gelegentlich.

17) Würde es Alexander Hirsch von der Anskar Kirche mit seinem Bekenntnis ernst meinen, dann müsste er in den eigenen Reihen beginnen.

18) Nämlich bei den Grußbotschaftenschreiber:innen, zu denen auch Veronika Bellmann gehört. Sie möchte keine:n Muslima/Muslime in der CDU [5]

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19) und sie hat keine Berührungsängste vor extremen Rechten oder Verschwörungsideolog:innen.
Das bewies sie 2018 als sie sich als Interviewpartnerin für Compact zur Verfügung stellte. [6]

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20) Sie wähnt sich in einer Gesellschaft in d. „Antidiskriminierungswahn[7] herrscht und eine „Sprachpolizei“ agiert; [8]

21) in einer Gesellschaft, in der d., die kritische Fragen stellt, „ein politisch ungebildeter, islamfeindlicher Dunkeldeutscher oder gleich ein Rassist oder Nazi“ ist. (O-Ton)

22) Auch mit dabei als Grußbotschaftenschreiber ist der Bischof Stefan Oster vom Bistum Passau. „Er vertritt offen antifeministische bis frauenfeindliche sowie homophobe Positionen.

23) Zudem fällt Stefan Oster durch Gleichsetzung von „Links“ und „Rechts“ und damit einhergehender Verharmlosung rechter Gruppen auf.[9] (Quelle: infoticker-passau.org/node/425#5)

24) Einzuordnen wäre dieser als rassistischer Hetzer.

25) Ein weiterer Grußbotschaftenschreiber ist Martin Lohmann. Im Screenshot: Martin Lohmann in seinem Element. „Wer nicht linksextrem ist, wird zum „Nazi“ gestempelt“ vom 27.06.2018.

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[10]

26) Er ist Geschäftsführer der Akademie für das Leben, einer gemeinnützigen UG. Er war bis 2017 Vorsitzender des Bundesverbands Lebensrecht (BVL). Er gehört, seit Jahrzehnten, zum Redaktionsbeirat von „Die Neue Ordnung“, einer Zweimonatsschrift,

27) die vom Institut für Gesellschaftwissenschaften Walberberg e.V. herausgegeben wird. Vor Publikationen in „Die Neue Ordnung“ warnte bereits die Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik in einer öffentlichen Stellungnahme.

28) Diese sei inzwischen, so die AG, „in ein populistisches und extrem rechtes Fahrwasser geführt“. [11] Die Neue Ordnung stehe im Widerspruch zu den humanen Impulsen des Christentums, so O-Ton.

29) Aber für Lohmann ist das extrem rechte Fahrwasser kein Problem, denn er gehörte auch zu den Initiatoren der Aktion Linkstrend stoppen und fungierte bereits als Referent für die WerteUnion, wie Sylvia Pantel auch.

30) Womit wir wieder im Spektrum extremer Rechter angelangt sind oder im extrem rechten Fahrwasser.

31) Und deshalb überrascht es auch nicht, unter den Grußbotschaftenschreiber:innen auch Carsten Rentzing zu finden, der als Landesbischof schreibt, aber wegen seiner extrem rechten Verbindungen im November 2019 zurückgetreten ist bzw. musste

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[12]

32) und der Texte verfasst hatte mit teils nationalsozialistischem Gedankengut. [13]

33) So hinterlässt das verfasste Grußwort von Rentzing als Landesbischof eine Assoziation von Lug und Trug, auch genährt, weil Unehrlichkeit und Unredlichkeit in den Reihen von Evangelikalen nicht unüblich ist.

34) Eine weiterer Grußbotschaftenschreiber ist der MdB Patrick Sensburg. Als Abtreibungsgegner verfasst er regelmäßige Grußworte für den Marsch für das Leben. Er gehört dem „konservativen“ also protofaschistischen Berliner Kreis der Union an,

35) genau wie Veronika Bellmann und Sylvia Pantel.

36) Er stimmte 2017 GEGEN die Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts, also gegen die Ehe für Alle. [14] Genau wie Veronika Bellmann und Sylvia Pantel.

37) Für das sog. „Hau-ab-Gesetz“ im Juni 2019 stimmten folgende Grußbotschaftenschreiber:innen: Philipp Amthor, Sylvia Pantel, Veronika Bellmann und Patrick Sensburg. [15]

38) Ich weise deshalb auch auf den Anteil von Rassist:innen unter den Grußbotschaftenschreiber:innen/ Abtreibungsgegner:innen hin, weil der diesjährige „Marsch für das Leben“ unter ganz besonderen Umständen oder in einem besonderen gesellschaftlichen Klima stattfinden wird

39) und daher auch im Kontext betrachtet werden sollte.

40) Allerdings ist das ein neues Thema, das für die Fortsetzung vorgesehen ist.

41) Anmerkung: Für die Grußbotschaftenschreiber:innen wurde hier: bkramer.noblogs.org/marsch-fuer-da ein Plätzchen geschaffen mit ergänzenden Hintergrundinfos. Dabei gilt wie immer: Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Marsch für das Leben 2020

Dieser Beitrag wurde zuletzt am 18.09.2020 aktualisiert.

1) Verfasste Threads zum „Marsch für das Leben“.

Marsch für das  Leben (I) zum Thema Grußbotschaften
Der Marsch für das Leben im gesellschaftlichen Kontext betrachtet (II)

2) Grußbotschaften anlässlich des Marsches für das Leben, organisiert vom Bundesverband Lebensrecht (BVL) wurden verfasst von:

Grußwort Bischof em. Dr. Hans-Jürgen Abromeit

Kuratoriumsmitglied von Pro Christ e.V. (Evangelische Allianz Deutschland (EAD)) und 2016 Grußbotschaft für den Marsch für das Leben.
Einzuordnen Evangelikal

Hans-Jürgen Irmer MdB CDU/CSU

Bundestagsabgeordneter der CDU, Herausgeber des Wetzlar-Kurier, Vorstandsmitglied von Pro Polizei Wetzlar, Präsident des Lions-Club Lahn-Dill, Mitglied der Christdemokraten für das Leben, Mitglied der WerteUnion
Einzuordnen: Stramm Rechts

Grußwort Birgit Kelle

Informationen über die Antifeministin und Abtreibungsgegnerin Birgit Kelle, die CDU Mitglied ist, stehen hier zur Verfügung

Grußwort Martin Lohmann

Der radikale Abtreibungsgegner, der seiner Tochter selbst nach einer Vergewaltigung einen Schwangerschaftsabbruch verbieten würde, publizierte 2018 für Die Neue Ordnung (Hrsg. vom Institut für Gesellschaftswissenschaften Walberberg e.V.), ist Geschäftsführer der Akademie für das Leben, war in der Vergangenheit (2019) Referent für die WerteUnion und 2020 (5./6.9.2020) geladener Referent für die 5. Vollversammlung der wahren Schwarmintelligenz. Er war Mitinitiator der Aktion Linkstrend stoppen
Einzuordnen: Rechts

Grußwort Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) Nürnberg

Grußwort Erzbischof Dr. Nikola Eterović

Hat bereits 2019 ein Grußwort verfasst.

Grußwort Weihbischof Matthias König

Grußwort Bischof Dr. Stefan Oster SDB

Unterstützer des evangelikalen Spektakels Deutschland Betet Gemeinsam.
Er vertritt offen antifeministische bis frauenfeindliches owie homophobe Positionen. Zudem fällt Stefan Oster durch Gleichsetzung von „Links“ und „Rechts“ und damit einhergehender Verharmlosung rechter Gruppen auf.“ [1]
Einzuordnen als rechter Hetzer.

Grußwort Bischof Hans-Jörg Voigt D.D.

Grußwort Erzbischof Dr. Stefan Heße

Ökumenisches Grußwort Landesbischof Bilz und Bischof Timmerevers

Grußwort Ulrich Parzany

Vorsitzender des Netzwerks Bibel und Bekenntnis. 2015 Erstunterzeichner der christlich-fundamentalen Salzburger Erklärung. Verfasste 2016, 2017 und 2018 ein Grußwort für den Marsch für das Leben. …
Christ:innen, die an rechten Corona-Querfront-Leugnungs-Demonstrationen teilnehmen, bezeichnet er als „Jesus-Demonstranten„. [1]
Einzuordnen: Christlich-Fundamental/Evangelikal.

Grußwort Metropolit Augoustinos von Deutschland

Augoustinos Lambardakis: Erzbischof und Metropolit der griechische-orthodoxen Metropole von Deutschland und Exarch von Zentraleuropa des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel. [1]

Grußwort Generalsekretär Thomas Weigel

Gehört zum Hauptvorstand der Evangelischen Allianz Deutschland (EAD).
Damit Evangelikal.

Grußwort Präses Ekkehart Vetter

1. Vorsitzender des geschäftsführenden Vorstands der Evangelischen Allianz Deutschland (EAD).
Einzuordnen: Evangelikal.

Grußwort David Neufeld

Inhaber des christlichen Neufeld-Verlags, der zu den ideellen Unterstützer:innen des Marsch für das Leben gehört. Publikationen des Verlags werden von der kreationistischen Vereinigung Studiengemeinschaft Wort und Wissen weiterverbreitet.

Grußwort Erzbischof Hans-Josef Becker

Grußwort Erzbischof Stephan Burger

Grußwort Generalsekretär Christoph Stiba

Er gehört dem Hauptvorstand der Evangelischen Allianz Deutschland (EAD) an, ist Vorstandsmitglied von Pro Christ e.V., die zur EAD gehören. Hat bereits 2017 und 2019 ein Grußwort für den Marsch für das Leben verfasst und gehört zu den Unterstützer:innen des evangelikalen Spektakels Deutschland Betet Gemeinsam.
Er ist Mitglied der Koalition für Evangelisation in Deutschland e.V., auch bekannt als Lausanner Bewegung.
Einzuordnen Evangelikal.

Grusswort Philipp Amthor MdB (CDU/CSU)

Informationen über den Bundestagsabgeordneten, der als Abtreibungsgegner eine Kampagne des katholischen Vereins Durchblick e.V. unterstützt hat, stehen hier als Thread zur Verfügung. Er ist darüberhinaus auch durch antimuslimischen Rassismus aufgefallen. https://twitter.com/TorstenBeeck/status/1134026576612470784
Hat 2019 ein Grußwort für den Marsch für das Leben verfasst.

Grußwort Generalsekretär Dr. Reinhardt Schink

Generalsekretär der Evangelischen Allianz Deutschland (EAD).
Einzuordnen: Evangelikal.

Grußwort Gesamtleiter Alexander Hirsch

Seit Februar 2019 Gesamtleiter der Anskar-Kirche Deutschlands. [1] Gemeinden der Anskar-Kirche verstehen sich sowohl der evangelikalen als auch der charismatischen Bewegung für zugehörig und stehen der Evangelischen Allianz Deutschland nahe. [2]
Einzuordnen: Evangelikal.

Grußwort Politikbeauftragter Uwe Heimowski

Er gehört zum Vorstand der Christliche Medieninitiative Pro, die zur Evangelischen Allianz Deutschland (EAD) gehört. Er ist Beauftragter beim Deutschen Bundestag für die EAD und wissenschaftlicher Mitarbeiter des MdB Frank Heinrich.
Als Referent angekündigt für das ALfA-Kaleb-Kooperationsseminar 2020 anlässlich des 30jährigen Vereinsjubiläums. [1]
Einzuordnen: Evangelikal.

Grußwort Weihbischof Stefan Zekorn

Grußwort Dr. Thomas Jahn (CSU)

2018: Referent für die WerteUnion und zwar für eine Veranstaltung für die auch die extrem rechte Onlineplattform Journalistenwatch warb.

Grußwort Sylvia Pantel MdB (CDU/CSU)

Bundestagsabgeordnete der CDU, die in der Vergangenheit als Abtreibungsgegnerin eine Kampagne des katholischen Vereins Durchblick unterstützte.
Sie fungierte 2018 und am 03.06.2019 als Referentin für die WerteUnion (1) und sie gehört dem „konservativen“ Berliner Kreis an. 2017 publizierte sie für den rechten Deutscher Arbeitgeberverband Markt & Freiheit e.V.
Am 09.11.2018 veröffentlichte sie unter Meinung auf S. 2 einen Text in der „neu“rechten Wochenzeitung Junge Freiheit.
Auch sie hat, wie so viele, die hier aufgeführt sind, 2019 ein Grußwort für den Marsch für das Leben verfasst.

Grußwort Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann

Grußwort Bischof Oster dankt Lebensrechtlern für ihren Einsatz

Er gehört zu den Unterstützer:innen des evangelikalen Spektakels Deutschland Betet Gemeinsam (2020) und verfasst 2018 und 2019 ein Grußwort für den Marsch für das Leben.

Grußwort Weihbischof Dr. Schwaderlapp ermutigt die Teilnehmer des Marsches für das Leben

Der Weihbischof verfasste schon 2018 ein Grußwort und gehörte zu den Unterstützer:innen des evangelikalen Spektakels Deutschland Betet Gemeinsam (2020).

Grußwort Deutsche Bischofskonferenz

Grußwort Bischof von Limburg unterstützt Marsch für das Leben

Grußwort Volker Kauder MdB

Informationen über den Abtreibungsgegner und Waffenlobbyisten Volker Kauder stehen hier zur Verfügung. Er hat erst kürzlich Christ:innen dazu aufgerufen, öffentlich ihren Glauben zu bekennen. [1]

Erklärung des Priesterkreises Communio veritatis

Im Impressum des Priesterkreis steht der katholische Journalist und Blogger Peter Winnemöller. Er gehört, trotz Warnung der Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik vor Publikationen in Die Neue Ordnung (Hrsg. vom Institut für Gesellschaftswissenschaften Walberberg e.V.), zu den Unterstützer:innen des rechten/katholischen Magazins.
Er fungiert auch als Autor für den katholischen Verein Durchblick e.V. und ist darüberhinaus auch Autor mehrerer Artikel im Blog The GermanZ, einem Blog der von Klaus Kelle betrieben wird.

Grußwort Dr. Frank Otfried July

Dr. Carsten Rentzing

Das Grußwort von Carsten Rentzing wurde unter Angabe Landesbischof verfasst. [1]

Wegen seiner extrem rechten Verbindungen ist/musste er im November 2019 zurücktreten. Er soll Texte verfasst haben mit teils nationalsozialistischem Gedankengut. [13] Die Angabe Landesbischof ist deshalb nicht zutreffend, also unwahr.

Grußwort Robert Antretter

Er war von 1980 bis 1998 SPD Bundestagsabgeordneter und hat 2019 ein Grußwort für den Marsch für das Leben verfasst.

Grußwort Marie Elisabeth Hohenberg

Sie verfasste schon 2019 ein Grußwort für den Marsch für das Leben und ist Vorsitzende des Vorstands Stiftung Ja zum Leben.

Grußwort FeG Präses Ansgar Hörsting

Er ist Kuratoriumsmitglied von Pro Christ e.V., die zur Evangelischen Allianz Deutschland (EAD) gehört. Er gehört zum geschäftsführenden Vorstand der EAD und hat bereits 2019 ein Grußwort für den Marsch für das Leben verfasst.
Einzuordnen: Evangelikal.

Grußwort Rainer Maria Kradinal Woelki Erzbischof von Köln

Grußwort Pfarrer Uwe Holmer

Er gehört zu den Erstunterzeichner:innen der christlich-fundamentalen Salzburger Erklärung, verfasste 2019 ein Grußwort für den Marsch für das Leben und unterzeichnete den Aufruf Schluss mit dem Gender-Unfug, initiiert vom Verein Deutsche Sprache.
Einzuordnen: Christlich-fundamental

Grußwort Erzbischof Stephan Burger von Freiburg

Verfasste 2018 und 2019 ein Grußwort für den Marsch für das Leben.

Grußwort Veronika Bellmann MdB

CDU-Bundestagsabgeordnete, die dem „konservativen“ Berliner Kreis angehört, die 2017 gegen die Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts stimmte … Sie will keine Muslime in der Partei und hat als bekennende Abtreibungsgegnerin den katholischen Verein Durchblick unterstützt.
Sie stellte sich 2018 als Interviewpartnerin für das extrem rechte und verschwörungsideologische Magazin Compact zur Verfügung. Ergänzende Informationen über Bellmann stehen hier zur Verfügung.

Grußwort Erzbischof Hans-Josef Becker von Paderborn

Grußwort Bischof Heinrich Timmerevers von Dresden/Meißen

Grußwort Alexander Mitsch

Alexander Mitsch hatte bereits ein Grußwort in 2019 verfasst. Er ist Vorsitzender der WerteUnion, Mitglied der CDU, Mitbegründer von Konrads Erben, 2019 Unterzeichner des Aufrufs Schluss mit dem Gender Unfug, initiiert vom Verein Deutsche Sprache (VDS) …

Danzig grüßt Berlin!

Grußwort Kardinal Marx

Reinhard Marx, Kardinal, gehört der Deutschen Bischofskonferenz an.

Grußwort Prof. Dr. Patrick Sensburg MdB

Bundestagsabgeordneter der CDU, stimmte 2017 gegen die Eheschließung von Personen gleichen Geschlechts, hat 2014, 2017 und 2019 ein Grußwort für den Marsch für das Leben verfasst. Er unterstützte als Bundestagsabgeordneter eine Kampagne gegen „Werbung“/Informationen über den Schwangerschaftsabbruch des katholischen Vereins Durchblick e.V.

Grußwort Bernd Posselt

Politiker der CSU, der dem Kuratorium des Forum Deutscher Katholiken (FDK) angehört. Sein Grußwort für den Marsch für das Leben 2017 unterzeichnete er mit der Angabe Präsident der Paneuropa-Union Deutschlands. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern der Christdemokraten für das Leben (CDL). 2019 publizierte er für Der Burschenschafter, ein Magazin der Allgemeinen Deutschen Burschenschaft (ADB) und schrieb in der Vergangenheit den einen oder anderen Artikel für die „neu“rechte Wochenzeitung Junge Freiheit.

Grußwort Valerie

Hierbei handelt es sich um das Organisationskomitee des Marsch fürs Leben (Österreich), das schon 2019 ein Grußwort verfasst hatte. [1]
Vorsitzende ist Valerie Trachta. [2]

Grußwort Bischof Gregor Maria Hanke OSB von Eichstätt

Autor für den katholischen Verein Durchblick e.V., Unterstützer/Botschafter von Einer von Uns, einer europäischen Bürgerinitiative deren Webseite von der Zivile Koalition betrieben wurde. (Webseite existiert nicht mehr), verfasste schon 2019 ein Grußwort für den Marsch für das Leben. Darüberhinajus gehört Hanke zu den Unterstützer:innen des evangelikalen Spektakels „Deutschland Betet gemeinsam“ (2020). Da er 2015 die christlich-fundamentale Salzburger Erklärung unterzeichnet hat, kann er dem christlichen-fundamentalistischen Spektrum zugeordnet werden.

Radio Horeb

Ergänzung vom 18.09.2020

Grußwort Bischof Dr. Helmut Dieser

Grußwort Pfarrer Steffen Kern

 

 

Ein Thread über die Juristen-Vereinigung Lebensrecht

Datum: 07.09.2020

In der Auseinandersetzung mit antifeministischen, misogynen und LGBTQI-feindlichen Vereinen/Organisationen/Blogs dürfen die Abtreibungsgegner:innen der Juristen-Vereinigung Lebensrecht (JVL) nicht fehlen.

Gegründet wurde die JVL 1984 von den „furchtbaren Juristen“: Willi Geiger, Günther Düring, Wolfgang Rüfner, Herbert Tröndle, Karl Lackner und Adolf Laufs.

Mehr dazu hier: https://www.klartext-anwalt.de/2016/11/die-perfide-kommunikation-der-juristischen-lebensschuetzer-und-abtreibungsgegner/

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[1]

Die JVL, die Mitglied der Bundesvereinigung Lebensrecht (BVL) ist und deshalb zu den Organisator:innen des Marsch für das Leben gehört, [2] wurde vom Finanzamt Köln-Süd als gemeinnützig anerkannt. [3]

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Im Vorstand der JVL sind 2 Professoren für Öffentliches Recht an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn (Christian Hillgruber, Klaus-Ferdinand Gärditz), 1 Richter am AG, Würzburg (Rainer Beckmann) und ein Anwalt aus Köln (Georg Dietlein). [4]

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Die Schriftenreihe der JVL „Zeitschrift für Lebensrecht“ (ZfL) erscheint seit 1992 mit den Schwerpunkten: Abtreibung, Embryonenschutz, Sterbehilfe und „die mit diesen Themen zusammenhängenden Fragen der Biomedizin, des Haftungsrechts oder etwa der Rechtspolitik.“ [5]

Der Herausgeberbeirat der ZfL setzt sich aus 20 Personen zusammen, darunter 2 Frauen. [6]

Herausgeberbeirat

  • Prof. Dr. med. Axel W. Bauer, Mannheim
  • Richter am Amtsgericht Rainer Beckmann, Gemünden
  • Prof. Dr. iur. Gunnar Duttge, Göttingen
  • Prof. Dr. theol. Ulrich Eibach, Bonn
  • Prof. Dr. iur. Klaus Ferdinand Gärditz, Bonn
  • Prof. Dr. iur. Ansgar Hense, Bonn
  • Prof. Dr. med. Christian Hepp, München
  • Prof. Dr. iur. Christian Hillgruber, Bonn
  • Prof. Dr. iur. Winfried Kluth, Halle
  • Prof. Dr. iur. Winrich Langer, Gießen
  • Prof. Dr. iur. Dr. h. c. Harro Otto, Bayreuth
  • Prof. Dr. iur. Katharina Pabel, Linz
  • Prälat Prof. Dr. theol. Anton Rauscher SJ, Augsburg
  • Prof. Dr. iur. Wolfgang Rüfner, Köln Msgr.
  • Prof. Dr. theol. habil. Peter Schallenberg, Paderborn
  • Prof. Dr. med. Holm Schneider, Erlangen
  • Prof. Dr. phil. Manfred Spieker, Osnabrück
  • Prof. Dr. iur. Dr. h. c. Wolfgang Waldstein, Salzburg
  • Dr. jur. A. Katarina Weilert, Heidelberg
  • Prof. Dr. phil. Paul-Ludwig Weinacht, Würzburg

Interessant sind die Verbindungen des Herausgeberbeirats.

Ulrich Eibach gehört genau wie Manfred Spieker (vom Wissenschaftlichen Beirat des Lindenthal-Instituts, das zum Opus Dei gehört [7] , zum Redaktionsbeirat von Die Neue Ordnung und ist Bündnispartner von Demo für Alle …)

dem wissenschaftlichen Beirat des Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG) an.

Hierbei handelt es sich um ein „Studienzentrum“ der evangelikalen Offensive Junger Christen (OJC) e.V., die mit der EAD (Evangelische Allianz Deutschland) zusammenarbeitet bzw. zu den sog. „verbundenen Werken“ gehört. [8]

In den Publikationen des DIJG wird Gender als Ideologie definiert und abgelehnt, Homosexualität wird als Sünde und Störung dargestellt, die so laut Christl R. Vonholdt, von Männern und Frauen als unerwünscht erlebt wird.

Christl R. Vonholdt, regelmäßige Autorin für die Publikationen des DIJG, ist von Reorientierungstherapien und Reparativtherapien zur Behandlung von Homosexualität überzeugt.

Hier ein schlechter Screenshot von einem Text, der mittlerweile auf der Webseite nicht mehr zur Verfügung steht. Der archivierte Link kann diese Angaben allerdings bestätigen. http://www.dijg.de/homosexualitaet/reorientierungstherapien-erklaerung-begriffe/

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Bei diesem Screenshot handelt es sich um einen Ausschnitt eines Interviews mit Christl R. Vonholdt.

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[9]

Es liest sich alles so menschenverachtend kurzum widerlich, auch die transfeindlichen Beiträge. WTF!
Soviel zur Einordnung des DIJG, dem Manfred Spieker aus dem Herausgeberbeirat angehört.

Ulrich Eibach vom Herausgebeirat gehörte übrigens zu den Erstunterzeichner:innen der 2015 veröffentlichten christlich-fundamentalen Salzburger Erklärung.

Anton Rauscher SJ, Augsburg, vom Herausgeberbeirat, ist als Unterstützer der Publikation Die Neue Ordnung (Hrsg. Institut für Gesellschaftswissenschaften Walberberg e.V.) aufgefallen.

Eine Publikation vor der die Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik gewarnt hat. Es ist davon auszugehen, dass Peter Schallenberg, Paderborn, vom Herausgeberbeirat, sich nicht daran stört, denn auch er hat 2018 einen Artikel/Aufsatz für Die Neue Ordnung verfasst.

Zum Herausgeberbeirat der ZfL gehört auch Holm Schneider, Erlangen, Abteilungsleiter für Molekulare Pädiatrie und Oberarzt der Kinderklinik des Universitätsklinikums Erlangen,

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[10]

der 2017 Kuratoriumsmitglied von ProLife Deutschland gewesen ist. Die Webseite von ProLife Deutschland existiert nicht mehr und wird zum Verkauf angeboten. Aktualisierte Angaben sind darum nicht möglich.

Holm Schneider ist 1. Stellvertr. Vorsitzender der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) und fungierte als Referent für zahlreiche Veranstaltungen, z.B.

für die Bioethik Akademie, für eine Kooperationsveranstaltungsveranstaltung der Christdemokraten für das Leben (CDL) und kaleb, darüberhinaus ist Schneider auch Mitglied des rechten Forum(s) Deutscher Katholiken (FDK).

Schon jetzt lässt sich feststellen, dass die JVL sehr gut vernetzt ist. Einerseits als Verein und andererseits durch die unzähligen personellen Verbindungen.

Interessant ist auch Axel W. Bauer vom Herausgeberbeirat der ZfL. Von April 2008 bis April 2012 war er Mitglied des Deutschen Ethikrats. [11] 2020 wurde er von der AfD als Kandidat für den Deutschen Ethikrat vorgeschlagen, jedoch mehrheitlich abgelehnt. [12]

2014 hatte sich Bauer bereits als Interviewpartner für die AfD-nahe Freie Welt zur Verfügung gestellt. [13] Mit der neofaschistischen AfD hat er also kein Problem.

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2017 veröffentlichte Axel W. Bauer gemeinsam mit den Abtreibungsgegnern Michael Kiworr und Paul Cullen einen Artikel für das Deutsche Ärzteblatt und im selben Jahr fungierte er als Referent für das Lindenthal-Institut, das zum Opus Dei gehört.

Er hat also auch kein Problem mit christlichem Fundamentalismus.

Wie engmaschig die JVL vernetzt ist, das zeigt sich bei der „Akademie Bioethik“, einer Kooperationsveranstaltung der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), der Christdemokraten für das Leben (CDL), einer Anti-Choice-Organisation der Unionsparteien,

und der Jugend für das Leben (JfdL), der Jugendorganisation der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), an der als Referenten immer wieder Mitglieder (inkl. Herausgeberbeirat) der JVL teilgenommen haben.

Z.B. 2013 mit dabei aus den Reihen der JVL: Rainer Beckmann, Manfred Spieker, Klaus F. Gärditz. [14] Hier trafen sie auf Sophia Kuby, deren Spuren u.a. zum europaweiten antifeministischen/LGBTQI-feindlichen Netzwerk Agenda für Europa,

zu den Fundis der Generation Benedict (mittlerweile Initiative Pontifex), European Dignity Watch … führen.

2014 mit dabei aus den Reihen der JVL: Holm Schneider und Rainer Beckmann. [15]

2015 mit dabei aus den Reihen der JVL: Holm Schneider. [16]

2017 mit dabei aus den Reihen der JVL: Klaus Ferdinand Gärditz. [17] Hier trafen sie auf Michael Kiworr, Sandra Singer von ALfA und Harald Seubert,

der den „neuen“ Rechten zugeordnet werden kann (bkramer.noblogs.org/harald-seubert/) und trotz Warnung für Die Neue Ordnung publiziert.

2018 mit dabei aus den Reihen der JVL: Axel W. Bauer und Rainer Beckmann. [18] Für das Programm 2018 wurde mit dem Zusatz: „Politische Bildung“ geworben.

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2019 mit dabei aus den Reihen der JVL: Holm Schneider. [19]

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Dabei richtet sich dieses einmal jährlich stattfindende Wochenendseminar an junge Menschen, um diesen

Zitat: „die Möglichkeit zu geben, sich in einem interdisziplinären Rahmen intensiv mit bioethischen Fragestellungen zu beschäftigen und dabei hochkarätige Referenten aus Wissenschaft und Politik kennenzulernen.“ [20]

WTF!

Bedeutsam im Hinblick auf die Vernetzungen der JVL erscheint hier die Tatsache, dass sich die Abtreibungsgegner:innen der JVL sowohl nach rechts verbinden mit christlichen Fundamentalist:innen kooperieren aber zugleich auch in der Mitte der Gesellschaft fest verankert sind.

So hielt Manfred Spieker vom Herausgeberrat 2004 einen Vortrag bei der Mitgliederversammlung der Christdemokraten für das Leben (CDL) und berichtete 2005 darüber in einem Artikel für die „neu“rechte Wochenzeitung Junge Freiheit (JF). [21]

Noch im März 2020 schrieb er für die JF, [22] für die Rainer Beckmann schon als Interviewpartner zur Verfügung gestanden hat.

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Auch die Unterstützung von Demo für Alle führt nach rechtsaußen. Die Referententätigkeit für Opus Dei führt in das Spektrum christlichen Fundamentalismus.

Bis auf eine Ausnahme tragen alle Mitglieder des Herausgeberbeirats akademische Titel wie Prof. Dr. oder Dr.

Das verleiht ihren Aussagen einen wissenschaftlichen Hintergrund und lässt sie seriös erscheinen, macht sie dadurch umso gefährlicher, und gibt ihnen die Möglichkeit den Verlauf von öffentlichen Diskursen zu beeinflussen oder diesen sogar zu bestimmen.

Von den 20 Personen aus dem Herausgeberbeirat sind aktuell 12 an Universitäten tätig, d. h. sie forschen und sie lehren die nächste Generation, 6 sind bereits emeriert, 1 ist unbekannt und 1er arbeitet an einer Kinderklinik.

Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass die JVL von furchtbaren Juristen, also Nazis (das Original), gegründet wurde. Diese haben gleichzeitig in ihren beruflichen Tätigkeiten als Professoren weitere Generationen unterrichtet und geprägt.

Jetzt ist die Nachfolgegeneration am Ruder der JVL und tut genau dasselbe. Und vergessen wir nicht, dass der Paragraph 219a 1933 von den Nationalsozialisten eingeführt worden ist. [23]

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Und so wie die „nationalsozialistische Gesetzgeber:in“, die „Deutungshoheit über den Wert des Lebens“ beanspruchen, tun das das auch die Abtreibungsgegner:innen der Juristen-Vereinigung Lebensrecht 87 Jahre später.

Wir sehen hier nicht nur den Prozess wie der Uterus aus völkischem Interesse vergesellschaftet worden ist, sondern auch Deutsche Kontituitäten, die nach wie vor bestehen.

Appell für freie Debattenräume

Datum: 02.09.2020

Dieser Beitrag steht mit allen Grafiken auch im Archiv zur Verfügung

Am 01.09.2020 erlangte der „Appell für freie Debattenräume“ auf der Webseite von Intellctual Deep Web Europe erstmalige Aufmerksamkeit. [1]

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Verantwortlich für den Inhalt der Webseite und Initiator des oben genannten Appells sind Milosz Matuschek und Gunnar Kaiser. [2]

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3) Milosz Matuschek gehört u.a. zum Autor:innenkreis des Cicero. Für diesen verfasste er Artikel wie: „Ein Loblied auf die Männlichkeit[3] oder die „Emanzipation ist durch“. [4]

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[3]

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[4]

4) Matuschek betrieb von 2014 bis 2016 als „Dr. Strangelove“ einen Blog bei der NZZ [5] und im Prinzip kann mensch sich an dieser Stelle bereits vorstellen, wen Matuschek ansprechen will und wird.

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Das gilt auch für Gunnar Kaiser, der auf der Webseite als Schriftsteller, Youtuber und Initiator vorgestellt wird. Er schrieb bereits für Eigentümlich frei (extrem rechts-libertär) [6] und

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[6]

war z.B. Referent für die im Jahr 2019 stattgefundene Währungskonferenz der Hayek-Gesellschaft, [7] die nicht nur als marktradikal bezeichnet werden kann, sondern auch als extrem rechts.

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[7]

Damit wäre also schon einmal geklärt wer den Appell initiiert hat und wer das „freie Denken aus dem Würgegriff“ befreien will. [8]

Man(n), und diesem Fall trifft das fast zu, denn unter den 62 Erstunterzeichner:innen plus den beiden Initiatoren sind lediglich 9 Frauen, sieht mittlerweile sogar den demokratischen Prozess selbst bedroht, weil Karikaturisten zensiert würden, so steht es dort zu lesen.

Bestsellerlisten würden getilgt. Eine Gesinnung habe über die rationale Urteilsfähigkeit gesiegt. Lautstarke Minderheiten von Aktivisten würden immer häufiger festlegen, was wie gesagt oder überhaupt zum Thema werden darf.

Und dies ist nur ein Auszug aus einem Appell, der dazubeitragen will, das „unseelige Phänomen der Kontaktschuld“ zu beenden. WTF!

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[9]

Sowohl die Initiatoren als auch die Erstunterzeichner:innen setzen sich vehement dafür ein rassistische, antifeministische, antisemitische, transfeindliche, menschenverachtende Botschaften unkritisiert

und ohne Konsequenzen äußern zu können und dafür nicht einmal Verantwortung zu übernehmen; außerdem wollen sie auch den Kontakt zu solchen Menschen aufrechterhalten und diesen Plattformen zur Weiterverbreitung bieten und über die menschenverachtenden Äußerungen „diskutieren“.

Das wird sehr schnell klar, wenn mensch sich die Erstunterzeichner:innen genauer anschaut. Darunter z.B. Raphael M. Bonelli, der dem Opus Dei nahesteht und der in der Vergangenheit bereits als Redner für Demo für Alle aufgetreten ist.

Unter den Erstunterzeichner:innen ist auch der extrem rechte Maskulist Arne Hoffmann von den Liberalen Männern und Betreiber des antifeministischen Blogs Genderama.

Interessant sind in diesem Zusammenhang die Personen, die bisher nicht einschlägig aufgefallen sind, aber die diesen Appell ebenfalls erstunterzeichneten, wie z.B. Michael Schmidt-Salomon: Philosoph, Publizist von der Giordano Bruno Stiftung.

Er ist Vorstandssprecher der Stiftung. [10]

Seine Beteilung hat mich zunächst überrascht, weil ich die Erkenntnisse dieses Herrn im angeschlossenen Blog im Zusammenhang mit Opus Dei mehrfach zitiert habe und mir nichts nachteiliges aufgefallen ist.

Andererseits erklärt es für mich bisher wenig Verständliches. Nämlich wie es sein konnte, dass der rechte Verein der Frauen für Freiheit (FfF) im Falle ihrer Vereinsauflösung oder

bei Aufhebung der Gemeinnützigkeit ihr gesamtes Vermögen der Giordano Bruno Stiftung überlassen wollen. (siehe screenshot unten)

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[11]

Offensichtlich bestehen erhebliche Übereinstimmungen, auch auf inhaltlicher Ebene, zwischen der Stiftung und den rechten Frauen für Freiheit (FfF).

Giuseppe Gracia, ein weiterer Erstunterzeichner dieses Appells, war 2019 geladener Gast einer Diskussionsveranstaltung von FfF mit der Abtreibungsgegnerin Birgit Kelle und Ahmad Mansour.

Interessant erscheint mir auch, dass ein aktives Mitglied des Deutschen Ethikrats, nämlich der Philosoph Carl Friedrich Gethmann und Reinhard Merkel, langjähriges Mitglied bis 04.2020, diesen Appell erstunterzeichnet haben.

C.F. Gethman und Friedrich Wilhelm Graf erhielten als Buchautoren eines Sammelbandes: „Identität – Hass – Kultur“ u. a. eine Rezension von der neofaschistischen Sezession.

Verfasst von der identitären Caroline Sommerfeld [12] und versehen mit einem dementsprechenden Bestelllink zum Antaios-Verlag, der jedes Buch liefert.

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Es sieht also aus, als ob einerseits Angehörige des Deutschen Ethikrats keine Berührungsängste vor rechten und extremen Rechten haben und andererseits ihre Überlegungen/Ausführungen/Publikationen auch bei genau jenen Anklang finden.

Denn auch extreme Rechte sind unter den Erstunterzeichner:innen dieses Apells zu finden. Zu nennen wären hier Asfa-Wossen Asserate, Jörg Baberowski, Norbert Bolz und Josef Kraus.

Offensichtlich haben Angehörige oder ehemalige Mitglieder des Deutschen Ethikrats zusätzlich ebensowenig Bedenken ein Anliegen mit Walter Krämer zu teilen.

Walter Krämer das ist der Statistikprofessor, der an der Uni Dortmund ein Hitler-Zitat und eine widerliche Karrikatur von Greta Thunberg aufhängte und

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der 1. Vorsitzender des Vereins Deutsche Sprache (VDS) ist, der erst im letzten Jahr einen Aufruf gegen gegenderte Sprache initiierte, die von dem Evangelikalen Peter Hahne unterzeichnet wurde, der jetzt auch wieder mit dabei ist.

Hahne ist bekennender Gegner einer respektvollen Sprache. Er will das N-Wort weiterverwenden

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und kämpft u.a. für den Erhalt des Z-Schnitzels. Geschlechtergerechtigkeit ist für ihn „Genderwahn“. Also Pathologisierung gleich mit dazu.

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[13]

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[14]

Es gäbe viel zu sagen über diesen Aufruf und über die, die diesen erstunterzeichnet haben. Zum Beispiel über Raymond Unger. Er ist Autor mehrerer Bücher beim Europa Verlag.

Raymond Unger’s Schwerpunkt seiner Bücher ist das „transgenerationale Traumata“, also das Nachkriegstrauma der Deutschen, der Nazis, der Täter und der Mitläufer:innen.

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Unger scheint offensichtlich weder über Geschichtskenntnisse noch über Mitgefühl oder gar Humanität zu verfügen. Denn er bevorzugt das „eigene Territorium zu schützen

und er vermutet bei denjenigen, die Geflüchteten helfen und diese unterstützen entweder ein „Helfer-Syndrom“ oder sogar eine psychopathologische Erkrankung.
Hier ein Zitat von Unger:

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So ist im Rahmen dieses Appells ein verabscheuungswürdiges Potpourri aus Rechten/extremen Rechten, aus Antifeminist:innen und Rassist:innen … entstanden.

Mit dabei auch Markus Krall, der in Kürze als Referent der 5. VV der wahren Schwarmintelligenz in Erfurt auftreten wird.

Krall ist seit September 2019 Geschäftsführer von Degussa Goldhandel, die zur Unternehmensgruppe von August Finck gehört. „Sponsor von libertären und rechtskonservativen Parteien und Gruppen in Deutschland.“ [15] Dabei vor allem die neofaschistische AfD.

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[16]

Markus Krall ist Teil eines finanzstarken rechten Netzwerks, (twitter.com/andreaskemper/), das sich unermüdlich ausbaut und er plädierte in der Vergangenheit für den Entzug des Wahlrechts für Menschen, die Transferleistungen vom Staat erhalten.

Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass unter dem Gesichtspunkt personeller Vernetzungen eine große Bandbreite von Zeitschriften/Zeitungen/Publikationen, als Plattformen, zusammenkommen.

So schrieben und schreiben die Erstunterzeichner:innen z.B. für: NZZ, Cicero, Tagesanzeiger, Cato, TUMULT, Jüdische Rundschau, Achse des Guten, cuncti, FAZ, Tichys Einblick, Novo, Eigentümlich frei … .

So verfügen die Erstunterzeichner:innen über Verbindungen oder sind vernetzt mit: Terre des Femmes (D), Deutscher Ethikrat, Deutscher Lehrerverband (DL), Hayek-Gesellschaft, Opus Dei, Liberale Männer, Bibliothek des Konservatismus … , sowie einigen Universitäten … .

Und genau diese Kombination macht einen Appell gefährlich, denn die Unterzeichner:innen und ihre Ansichten/Ideologie ist auch in der bürgerlichen Mitte™ anzutreffen, deren Rechtsdrall so weiter verstärkt werden wird.
Noch weiter, noch weiter und noch weiter.

Noch mehr Antifeminismus, noch mehr Misogynie, noch mehr Rassismus, noch mehr Antisemtismus, noch mehr Transfeindlichkeit, noch mehr Menschenverachtung.
Noch mehr, noch mehr und noch mehr.

All das ist möglich, weil die bürgerliche Mitte™ KEINE rote Linie kennt und sie noch NIE definiert hat und auch gar nicht daran denkt.

All das ist möglich, weil die bürgerliche Mitte™ sich in weiten Teilen nur für sich selbst interessiert und für den Erhalt der eigenen und mehrheitlich weißer, cis-het Privilegien.

Wohin eine solche Entwicklung führen wird, sofern sich nichts grundlegendes ändert, ist absehbar.

Nachträgliche Ergänzung: Abschrift der Erstunterzeichner:innen (Stand 04.10.2020) [17]

Als nachträgliche Ergänzung vom 08.09.2020 empfehlen wir den nachfolgenden Thread mit ergänzenden Hintergrundinformationen über den Mitinitiator Gunnar Kaiser:

Quelle: https://twitter.com/wie_wachs/status/1303164362702622721

Ergänzung vom 12.09.2021:

Die Webseite des Appells für freie Debattenräume wurde deaktiviert. Die Informationen stehen allerdings hier: https://archive.is/n7rVD weiter zur Verfügung, sowie die Liste der Erst-/Unterzeichner*innen hier: https://archive.is/siPSK

 

Gemeinnützig anerkannte Vereine

Datum: 31.08.2020

Dieser Beitrag bis [FN31] steht mit allen Grafiken und Screenshots im Archiv zur Verfügung

Dieser Beitrag wird ergänzt werden müssen. Denn er zeigt nur einen oberflächlichen Ausschnitt von Organisationen, die trotz ihrer Menschenverachtung (z.B. Misogynie, Antifeminismus oder LGBTIQ-feindlichkeit …) als gemeinnützig anerkannt sind.

Darunter befinden sich z.B. Abtreibungsgegner:innen, Evangelikale, konservative (also protofaschistische) und rechtsgerichtete … Vereinigungen/Vereine.

Lasst Euch überraschen was so alles kommt und wer sich offiziell als gemeinnützig bezeichnen darf!

Während attac Anfang 2019 und der VVN/BdA im November 2019 der Status der Gemeinnützigkeit entzogen wurde, gibt es viel zu viele Vereine, die die steuerbegünstigten Zwecke nutzen und sich als gemeinnützig bezeichnen dürfen.

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Spenden an einen als gemeinnützig anerkannten Verein sind steuerlich absetzbar und haben steuerliche Vergünstigungen für den Verein zur Folge. Überschüssige Gelder müssen in Rücklagen überstellt werden, sonst entfällt die Gemeinnützigkeit.

Diese Rücklagen müssen allerdings zeitnah verwendet werden. [1] Nicht vorgesehen ist ein finanzieller Zugewinn. Aber, und hier gibt es eine Hintertüre, die lautet: Zweckbetrieb.

1) Genau das hat der evangelikale Informationsdienst der evangelischen Allianz kurz idea, der als gemeinnützig anerkannt ist,

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[2]

2) gemacht. Der Zweckbetrieb von idea ist der Kongress christlicher Führungskräfte (KcF), aber auch ein evangelikales Spektakel im Sinne einer Messe mit Aussteller:innen, mit Programm, mit Sponsoring … , das im Abstand von 2 Jahren stattfindet.

Da kommt mit Sponsoring und Partnerschaften mit Sicherheit ein stolzes Sümmchen zusammen und idea kann so wirtschaftlich, also gewinnorientiert, tätig sein.

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Weiter geht’s!

3) Interessenvertretung ungeborener Menschen (IVUM)

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[4]

4) Ernst und Friedrich Georg Jünger Gesellschaft e.V.
(Hier ist Ernst Jünger allerdings Programm)

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[5]

5) Die „furchtbaren Juristen“ von der Juristen-Vereinigung Lebensrecht (JVL)

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[6]

6) Ärzte für das Leben (ÄfdL)
(Anti-Choice)

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[7]

7) Pro femina
Eine Anti-Choice-Organisation, die vorgibt Schwangerenberatung anzubieten und doch ist es nur mehr Druck und Manipulation für ungewollt Schwangere.

[8]

8) Europäische Ärzteaktion (EÄA)
(Anti-Choice)

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[9]

9) Verantwortung für die Familie e.V.

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[10]

10) Verein St. Petrus Canisius e.V.

Herausgeber:in des St. Athanasius Bote. Einer Publikation, die 2019 am Infostand für Ursula Haverbeck von Pegida ausgelegt worden ist.

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[11]

11) Mission Freedom
Ein evangelikaler Verein, der angibt sich gegen Zwangsprostitution einzusetzen.

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[12]

12) Dieser Verein ist nicht mehr als gemeinnützig anerkannt!!! [1]
Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V.“ (MWGFD)
mit Sitz in Passau. Vorsitzender des Vereins ist der rechte Coronalverharmloser/-leugner Sucharit Bhakdi.

Dieser Verein, der als gemeinnützig anerkannt ist, stellt u.a. Online Kontakte zu Ärzt:innen und Heilpraktiker:innen her, die von der Maskenpflicht befreien.

Zum Verein gehören zum Beispiel auch Wolfgang Wodarg und Heiko Schöning von Ärzte für Aufklärung.

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[13]

13) Der evangelikale Verein Perlenschatz e.V. mit Sitz im mittelhessischen Solms

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[14]

14) Der evangelikale LGBTQI-feindliche Verein Offensive Junger Christen (OJC),
der Konversionstherapie zur Behandlung von Homosexualität präferiert. WTF! Arbeitet mit der EAD (Evangelische Allianz Deutschland) zusammen. Gehört zu den sog. „verbundenen Werken“. [15]

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[16]

15) Der evangelikale Verein Pro Christ e.V.
gehört zur Evangelische Allianz Deutschland (EAD)

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[17]

16) Die evangelikale Christliche Medieninitiative Pro
gehört zur EAD (Evangelische Allianz Deutschland)

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[18]

17) Der Trägerverein Elternaktion: Ehe-Familie-Leben e.V. von Demo für Alle, einem Sammelbecken von rechten, extremen Rechten, Evangelikalen und christlichen Fundis. An den Demonstrationen beteiligten sich auch Neofaschist:innen und Neonazis.

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[19]

18) Die Birke e.V.
(Anti-Choice)

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[20]

19) Ordo Militae Cructis Templi – Tempelritterorden e.V.
Diesem Orden gehört z.B. Klaus Kelle an, der für die hauseigene Schrift „Das Neue Non Nobis“ schreibt,

genauso wie die Abtreibungsgegnerin Alexandra Linder, der extrem rechte Ordensbruder Felix Dirsch oder der Hardliner Hans-Jürgen Irmer (MdB der CDU).

Der Soziologe Andreas Kemper beschrieb bereits 2019 über die Verbindungen des Tempelritterordens z.B. zum Studienzentrum Weikersheim (SZW). [21]

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[22]

20) Treffen Christlicher Lebensrecht-Gruppen e.V. (TCLG)
Arbeitet mit der EAD (Evangelische Allianz Deutschland) zusammen. [23] Gehört zu den sog. „verbundenen Werken“ und ist dem Bundesverband Lebensrecht (BVL) angeschlossen.

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[24]

21) Der Rahel e.V.
(Anti-Choice)

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[25]

22) Die Evangelikalen von LebensRaum e.V., Gießen

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[26]

23) Die Abtreibungsgegner:innen von Lichtzeichen e.V.

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[27]

24) Der katholische Verein Durchblick e.V.,
der unter der Überschrift „Fürs Leben, nicht fürs Töten werben!“, also gegen die Abschaffung des §219 a, reichlich Unterstützung von MdBs erhalten hat.

Eine weitere Aktion des Vereins, der steuerliche Vergünstigen einstreichen kann, ist die „Embryonen-Offensive“.

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[28]

25) Christofferuswerk e.V. (CHR)
christliche Fundis und ideelle Unterstützer:in des Marsches für das Leben, organisiert vom Bundesverband Lebensrecht (BVL)

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[29]

26) ProMinimis e. V., Roßhaupten
ideelle Unterstützer:in des Marsch für das Leben, organisiert vom Bundesverband Lebensrecht, also eine Anti-Choice-Organisation

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[30]

27) TEAM.F Neues Leben für Familien e. V., Lüdenscheid,
ebenfalls ideelle Unterstützer:in des Marsch für das Leben organisiert vom Bundesverband Lebensrecht

Team.F sind christliche Fundis, die u.a. auch Ehekurse und Seminare anbieten und sogar eine eigene Akademie gegründet haben. Team.F sind nicht nur misogyn/antifeministisch, sondern auch LGBTQI-feindlich.

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[31]

Ergänzung vom 06.09.2020

28) Die rechten Klimawandelleugner:innen von EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie [32]

Abschrift vom Original (6.9.2020):

„Spendenkonto:

Kontoinhaber: EIKE e.V.
Bank: Volksbank Gera Jena Rudolstadt
IBAN: XXXXXXXXXXXXXXXXX
BIC/SWIFT: XXXXXXXXXX

Gemeinnützigkeit

Das zuständige Finanzamt hat unserem Institut bescheinigt, dass es ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Sinne der §§ 51 ff. der AO dient und zu den in § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG bezeichneten Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen gehört. Unser Institut ist daher berechtigt, für Spenden, die satzungsgemäß Wissenschaft, Forschung und Bildung zugute kommen, Zuwendungsbescheinigungen auszustellen, wodurch solche Zuwendungen in der Steuererklärung des Zuwendenden geltend gemacht werden können (steuerliche Abziehbarkeit).“

Informationen über EIKE stehen hier im Rahmen eines threads ohne Grafiken zur Verfügung.

Ergänzung vom 16.09.2020:

29) Die Abtreibungsgegner:innen Kaleb Lahn-Dill [33]

30) Akademie für das Leben gibt an als „gemeinnützige Organisation“ auf Initiative von Unternehmen und Journalisten in Bonn gegründet worden zu sein. Das zuständige Finanzamt wurde nicht angegeben. [34]

31) Pro-Polizei Wetzlar e.V. [35]

32) Pro-Polizei Berlin e.V. wurde am 21.12.2018 vom Finanzamt Berlin für Körperschaften 1 als gemeinnützig anerkannt. [36]

33) Pro-Polizei-Dillenburg e.V. wurde vom Finanzamt Dillenburg als gemeinnützig anerkannt. [37]

Ergänzung vom 21.09.2020:

34) Der maskulistische Verein MANNdat e.V. [38]

Ergänzung vom 27.09.2020

35) Der LGBTQI-feindliche Verein TeenSTAR, der Kurse für Kinder und Jugendliche anbietet

Ergänzung vom 09.10.2020

36) Die evangelikale Christliche Polizeivereinigung e.V. [39]

Ergänzung vom 17.10.2020

37) Die coronaleugnenden Christen im Widerstand [40]
Der dahinterstehende Verein ist der Verein Mandelzweig e.V.mit Sitz in Berlin [41]
Die Spenden werden verwendet für die „Verkündigung des Evangeliums, Mediendienst & Equipment, Unterstützung von Anbetern und Musikern, Versorgung der vollzeitlichen Diener Gottes, Mieten & Betriebskosten.“ [42]

Ergänzung vom 17.03.2021.

38) Die evangelikale Organisation Gemeinsam gegen Menschenhandel e.V. mit Sitz in Berlin. [43]

Für weitere Ergänzungen vorgesehen …